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News der Woche – 30
News der Woche – 30
Stephan Bernhard -

Alle News, die für uns Surfer wichtig waren oder werden, auf einen Blick. Heute mit der Erklärung, wann Krokodile im Lineup auftauchen und einer Abkürzung auf Bali, die es tunlichst zu vermeiden gilt.

Schmerzhaft endete eine...

kleine Freesurfsession für den neuen italienischen Surfstar Leo Fioravanti. Es geschah am vergangenen Samstag in Huntington Beach, wo auch die Vans US Open of Surfing stattfinden. Leo wurde von seinem eigenen Board so hart am Kopf getroffen, dass die Finne ihm eine tiefe Wunde neben dem linken Ohr verpasste. Insgesamt brauchten die Ärzte 20 Stiche, um Leos Kopf wieder zu verschließen. Trotzdem war er schon am Tag danach heiß darauf, den Contest trotzdem zu surfen. Kein Wunder, geht es dieses Jahr auf der Qualification Tour für Leo doch um viel. Im Moment führt der Italiener nämlich die Rangliste an, und somit stehen die Chancen gut, dass er es 2017 tatsächlich auf die Worldtour schaffen könnte. Der Contest in Huntington wird ihm dabei allerdings nicht helfen. Leo trat zwar an, flog im ersten Heat aber auch schon wieder raus.

Die Kehrseite der Medaille des Lebens als Prosurfer: Du musst immer ans Limit gehen und manchmal geht das eben nicht gut aus. Die Kehrseite der Medaille des Lebens als Pro-Surfer: Du musst immer ans Limit gehen, und manchmal geht das eben nicht gut aus.

Der momentan glücklichste Mensch...

auf der ganzen Erde dürfte ein Australier mit dem Vornamen Joshua sein. Der hat nämlich am Dienstag das große Los gezogen und gewann ein Inselparadies in Mikronesien. Sein Einsatz dafür: 49 Dollar. Denn die Besitzerfamilie des Nautilus Resorts wollte zurück in die Heimat. Doch anstatt das Resort normal zu verkaufen, veranstaltete sie eine Tombola. Jeder konnte ein Los kaufen und mitmachen. Gewinnen konnte allerdings nur einer und der steht jetzt seit Dienstag fest.

 

Stel dir vor, das wäre alles deins. Stell dir vor, das wäre alles deins. Für nur 49 Dollar und ein wenig Losglück.

In Costa Rica...

wurde vor etwas mehr als einer Woche ein Surfer auf dem Rückweg von einer Surfsession von einem Krokodil angegriffen. Er wird überleben, aber ein Bein musste amputiert werden. Seit diesem Vorfall fürchten sich etliche Surfer vor einem neuen Gegner: Krokodile. Tatsächlich gab es dieses Jahr schon 13 Angriffe in Costa Rica, davon aber nur einen auf einen Surfer. Obwohl es gar nicht so unwahrscheinlich ist, einem Krokodil im Lineup zu begegnen, wie Jimmy Hogan weiß, ein ehemalige Pro-Surfer, der seit 13 Jahren in Costa Rica lebt. "Normalerweise bleiben die Krokodile in den Flüssen und Flussmündungen, wo das Wasser trüb ist. Genau an so einer Stelle wurde auch der Surfer angegriffen, als er durch einen Fluss paddelte. Aber manchmal, wenn es stark regnet, werden Krokodile regelrecht ins Meer gespült. Oder es machen sich einige Tiere, wenn eine Population zu groß wird, auf die Suche nach einem neuen Revier. Dann schwimmen sie ins Meer und an der Küste entlang, bis sie eine neue Flussmündung finden."

Schilder, wie sie in Costa Rice häufig zu sehen sind. Schilder, wie sie in Costa Rica häufig zu sehen sind.

Surfen ist endgültig...

Mainstream. Gut, ist es schon länger. Aber wenn jetzt auch schon Heidi Klum mit ihrer Familie im Urlaub surfen geht, dann surft wirklich jeder.

Der Klum-Familienclan bei der Dawnpatrol. Der Klum-Familienclan bei der Dawn Patrol.

Es herrscht weiterhin...

Urlaubszeit, und auch die Surfpros sind unterwegs, um sich ein wenig Abwechslung vom Alltag zu gönnen. Heute kommt der Urlaubsgruß direkt aus den Malediven, wo Janni Hönscheid wohl genau zur richtigen Zeit einen Trip gebucht hat. Denn solche Wellen gibt es auf den Malediven wirklich nicht jeden Tag.

Besser kann Lohis kaum werden. Besser kann Lohis kaum werden.

Und viel mehr Größe verträgt der Spot auch nicht. Und viel mehr Größe verträgt der Spot auch nicht.

Und zum Schluss...

ein Tipp an alle Autofahrer im Baliurlaub: Kommt in Canggu nicht in die Versuchung, die Abkürzung zwischen Berawa und Echo Beach zu nutzen. Diese schmale Straße zwischen zwei Reisfeldern ist eine autofressende Falle. Denn die Straße ist einfach zu schmal für zwei Autos, die aneinander vorbeifahren wollen. Schlecht geplant, könnte man sagen. Aber eigentlich ist die Abkürzung auch eine Einbahnstraße, nur hält sich halt keiner daran. Was dann passiert, seht ihr auf den Bildern. "Another day – another victim" scheint sich übrigens inzwischen als inoffizielles Motto der kleinen Straße etabliert zu haben. Unser Tipp: Nehmt eine andere Straße.

Das Dumme ist, das es kein Halten mehr gint, sobald der Wagen zu kippen beginnt. Das Dumme ist, das es kein Halten mehr gibt, sobald der Wagen zu kippen beginnt.

Der hier hat also nochmal Glück im Unglück gehabt. Aber wie bringt man so einen Jeep nur wieder zurück auf die Straße. Der hier hat also nochmal Glück im Unglück gehabt. Aber wie bringt man so einen Jeep nur wieder zurück auf die Straße.



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