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News der Woche – 31
News der Woche – 31
Stephan Bernhard -

Alle News, die für uns Surfer wichtig waren oder werden, auf einen Blick. Heute mit einem Drop-In der ungewöhnlichen Art, einem Hai, der Schrecken verbreitet, und dem Trend zur Eiseskälte.

Olympia zum Ersten

Vor drei Tagen haben wir ja erfahren, dass Surfen als olympische Disziplin 2020 bei den Spielen in Tokio dabei sein wird. Außerdem wurde klar gesagt, dass es keinen Wavepool geben wird. Jetzt konnten wir in Erfahrung bringen, wo der Surfwettkampf stattdessen stattfinden wird. Der Strand heißt Shidashita Beach, oder kurz Shida, und liegt etwa 40 Minuten von Tokio entfernt an der Westküste Japans. Als Surfspot ist Shida nichts wirklich Besonderes. Kein langer Pointbreak oder eine fiese Slab, sondern ein ganz normaler Beachbreak mit ein paar Jettys. Dazu kommt noch eine relativ schwache Swellprognose. Denn in der Zeit der Spiele, also Juli und August, gibt die Statistik hüft- bis brusthohe Wellen an. Die Wettkampfbedingungen könnten daher den Wellen entsprechen, die wir im Sommer in Frankreich häufig zu sehen bekommen.

Der olympische Surfspot aus der Vogelperspektive. Der olympische Surfspot aus der Vogelperspektive.

Richtig einladend wirkt der Strand aber nicht auf uns. Richtig einladend wirkt der Strand aber irgendwie nicht auf uns.

Olympia zum Zweiten

Mick Fanning meinte nämlich, dass er bei den Spielen 2020 wohl nicht mehr in seiner körperlichen Höchstform sein wird. Daher könnte sich Mick eher vorstellen, das australische Surfteam zu coachen, statt noch selber als Athlet dabei zu sein. Mick wäre bei den Olympischen Spielen in Tokio 39 Jahre alt. Interessanterweise sieht der beste Surfer der USA das Thema Alter etwas anders. Kelly Slater meinte nämlich, dass es für ihn eine Ehre sei, bei Olympia anzutreten. Kelly wäre dann allerdings schon 48. Aber Kelly hat auch einen Guru, der ihm zu Superkräften verhilft. Da erscheint nichts unmöglich.

Mick Fanning hält sich mit 39 für zu alr, um noch bei den Olympischen Spielen anzutreten. Mick Fanning hält sich mit 39 für zu alt, um noch bei den Olympischen Spielen anzutreten.

Kelly Slater kennt solche Bedenken nicht. Kelly Slater ist zehn Jahre älter und kennt solche Bedenken nicht.

Eiskalt ist...

der neueste Schrei in Sachen Fitness. Wir alle haben schon die Eistonnen gesehen, in die Olympioniken oder Fußballer der Nationalmannschaft nach einem Wettkampf oder Spiel eintauchen. Sinn des Kälteschocks ist eine bessere Regneration der Muskeln. Man fühlt sich am Tag nach einem harten Einsatz nicht so müde und kann wieder trainieren. Anscheinend haben solche sportwissenschaftliche Ideen nun auch die Surfszene erreicht. Zumindest wurde Courtney Conlogue, die dieses Jahr um den Weltmeistertitel surft, beobachtet, wie sie aus einer Kryo-Kammer kam. Im Inneren eines solchen Geräts herrscht eine Eiskälte von über 100 Grad unter Null.

Courtney hat die Kältetherapie für sich entdeckt. Courtney hat die Kältetherapie für sich entdeckt.

Schaden genommen hat sie jedenfalls nicht bei ihrer Sitzung tief im Minusbereich. Schaden genommen hat sie jedenfalls nicht bei ihrer Sitzung tief im Minusbereich. Und wer Courtney ganz ohne Bademantel sehen will - bitte hier clicken.

Ein Hai...

hat in Westaustralien alle Surfer im Lineup auf einen Schlag Richtung Strand sprinten lassen. Das vier Meter lange Tier war urplötzlich nur einen oder zwei Meter neben den Surfern am Spot Mettams Pool aufgetaucht. Da hätte wohl jeder sein Heil in der Flucht gesucht. Passiert ist aber niemandem etwas, und der Hai schien sich auch nur für einen Fischschwarm zu interessieren. Danach gab es allerdings Gerüchte, dass es einen bestimmten Hai gäbe, der seit Wochen immer wieder Surfer aus dem Wasser gejagt hat. Ob das wirklich der Fall ist oder es nur zufälligerweise mehrere Haibegegnungen in kurzer Zeit gab, kann niemand sagen.

Viel näher kann dir ein Hai wohl kaum kommen ohne anzugreifen. Viel näher kann dir ein Hai wohl kaum kommen ohne anzugreifen.

Und zum Schluss...

der Drop-In der Woche. Denn was dem Surfer in Cokes auf den Malediven da in die Line droppt, sieht man nicht so häufig vor sich "down the line" rasen.

Vielleicht täuscht die Perspektive, aber an Stelle der beiden Surfer vor der Welle, würde ich anfangen zu paddeln. Vielleicht täuscht die Perspektive, aber an Stelle der beiden Surfer vor der Welle, würde ich anfangen zu paddeln.



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