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News der Woche – 34
News der Woche – 34
Stephan Bernhard -

Alle News, die für uns Surfer wichtig waren oder werden, auf einen Blick. Heute mit einem Seehund in größter Not, einem Hai fern des Ozeans und einem Knie, das Kopfschmerzen bereitet.

Das momentan meistumsorgte Knie...

der Surfszene gehört John John Florence. Denn im Finale des Billabong Pro Tahiti wurde John John von einer Welle in Teahupoo irgendwie auf dem falschen Fuß erwischt. "Ich hörte ein Poppen in meinem Knie," sagte John John, als er wieder zurück in den Lineup paddelte. Als Kelly Slater, der Gegner von John John im Finale, von dem schmerzenden Knie erfuhr, erkundigte er sich auch gleich bei John John. Wie schlimm die Blessur ist, wissen wir noch nicht. Auf jeden Fall kletterte John John noch vor dem Ende des Finales auf einen Jetski und hielt sein Knie, als er weggefahren wurde. Später bei der Siegerehrung konnte er aber ohne Hilfe das Podium besteigen. Bleibt also abzuwarten, wie es John John in zwei Wochen geht. Dann startet nämlich der nächste Contest der Worldtour in Kalifornien, und John John hat gerade erst die Führung der Rangliste übernommen. Demnach ist der Weltmeistertitel beinahe schon in Reichweite, außer das Knie macht John John jetzt noch einen Strich durch die Rechnung.

John John in Teahupoo während des Billabong Pro Tahiti.

Mehr vom Finaltag in Teahupoo erfahrt ihr hier.

Das Burkiniverbot in Frankreich ist für...

Kelly Slater eine der dümmsten Sachen, die er je gehört hat. Wie ihr wisst, haben einige Gemeinden an der französischen Mittelmeerküste verboten, dass Frauen am Strand Burkinis tragen (oder sich mit Kopftuch und langärmligen Oberteilen am Strand aufhalten). Letzte Woche gab es nun auch Fotos, die zeigen, wie eine Frau von Polizisten umringt wird und ihr Oberteil ausziehen muss. Als Kelly Slater davon erfuhr, meldete er sich mit folgendem Instagram-Kommentar: "Was soll man davon nur halten. Das ist noch viel schlimmer, als die Jagd auf nackte Menschen an amerikanischen Stränden... Kleidung zu verbieten gehört zu dem Dümmsten, was ich je gehört habe."

Kelly Slater hat ein Herz für Burkini-trägerinnen und für Nackte. Kelly Slater hat ein Herz für Burkiniträgerinnen und für Nackte.

Viel zu viele Haie...

scheinen sich momentan vor der Küste Westaustraliens zu tummeln. Anscheinend sogar so viele, dass sich niemand mehr traut, einen Surfcontest abzuhalten. Gestern, am Freitag, wurde auf jeden Fall die Schülermeisterschaft abgesagt, kurz bevor die 100 teilnehmenden Kids an einem Strand bei Perth ins Wasser springen sollten. Tatsächlich gab es seit Juni wohl 61 Haisichtungen und auch eine recht unheimliche Begegnung mit einem recht aufdringlichen Hai. Dabei hatte uns Westaustralien doch gerade erst überzeugt, ein beinahe tropisches Urlaubsparadies zu sein.

Viel näher kann dir ein Hai wohl kaum kommen ohne anzugreifen. Eine Szene, die sich vor knapp einem Monat in derselben Gegend abgespielt hat. Viel näher kann ein Hai wohl kaum kommen ohne anzugreifen.

Noch ist August...

und damit die Sommerurlaubssaison in vollem Gang. Diesmal kommen die Urlaubsgrüße von der Worldtour-Surferin Bianca Buitendag aus Südafrika, die gerade einen Trip an die französische Atlantikküste rund um Hossegor unternimmt.

Ach ja, Frankreich... Ach ja, Frankreich...

 

...wenn es doch immer so aussehen würde. ...wenn es doch immer so aussehen würde.

Und zum Schluss...

ein Hai, der 25 Kilometer weit vom Meer entfernt in einer Pfütze gefunden wurde. Tatsächlich lebte das Tier, ein Port-Jackson-Stierkopfhai, sogar noch, als es im nur wenige Zentimeter tiefen Wasser dieser Pfütze in einem Vortort vor Adelaide gefunden wurde. Später starb der Hai aber leider dennoch. Wie genau das Tier aber an diesen Ort kam, vermag die australische Polizei nicht erklären. Ausgeschlossen wurde in der betreffenden Pressemeldung nur ein "Sharknado" als Ursache.

Er war noch am Leben, als er gefunden wurde. Leider aber nicht viel länger. Er war noch am Leben, als er gefunden wurde. Leider aber nicht viel länger.

Wie der arme Hai garantiert nicht in die Pfütze kam, ist in diesem Trailer zu sehen.

Oh, beinahe vergessen!

Ein Seehund in Not, rettete sich an Bord eines Motorbootes, als ihm ein recht imposanter Orca auf den Fersen war. Der kleine Kerl war echt happy, auf ein paar Menschen zu treffen.



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