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News der Woche – 35
News der Woche – 35
Stephan Bernhard -

Alle News, die für uns Surfer wichtig waren oder werden, auf einen Blick. Heute mit einem Haiangriff trotz Hainetz, einer Insel am Ende der Welt, die von Müll befreit wird, und einem brennenden Baum in Kanada.

Auf La Réunion...

gab es wieder einen Haiangriff und zwar an dem Strand Boucan-Canot, der eigentlich mit Netzen gegen Haie gesichert ist. Doch an diesem Tag, dem 27. August, waren die Netze wirkungslos. Denn ein großer Swell hatte in den Tagen zuvor ein über zwei Meter großes Loch in ein Netz gerissen. Außerdem waren die Wellen am Unglückstag auch noch so groß, dass sie außerhalb der Netze brachen und diese somit sowieso wirkungslos wurden. Den Lifeguards war die Lage bewusst, und die rote Flagge für Badeverbot wurde gehisst. Trotzdem waren einige Surfer im Wasser. Unter anderem auch ein 21-Jähriger, der bei dem Angriff in Arm und Bein gebissen wurde. Leider mussten ihm im Krankenhaus beide Gliedmaße amputiert werden. Der Haiangriff war der erste seit dem Juli 2015. Vorher kam es auf der Insel zwischen 2011 und 2015 zu 17 Angriffen.

Seit einem Jahr sind die Haitnetzte installiert. Seit einem Jahr sind die Hainetze installiert und werden ständig kontrolliert.

Eine sehenswerte Dokumentation über die unheimliche Angriffsserie auf La Réunion gibt es hier.

Jamie O'Brien hat einen Baum angezündet...

und könnte nun dafür verklagt werden. In der letzten Folge von Jamies Videoserie "Who is JOB" hat sich der Surf-Pro nämlich von Hawaii aus ins kalte Kanada aufgemacht und dort ein paar Jackass-Stunts veranstaltet. Eine der Aktionen bestand aus einem brennenden Baumstamm in einem See und dem Versuch, mit einem Wakeboard darüber zu sliden. "Diese Typen kommen hierher, kippen Benzin in unseren See, zünden es an, und das alles nur wegen eines Videos. Ich bin so was von angewidert von dieser Aktion", sagte einer der Locals, der wohl den Vorfall auch dem Umweltministerium gemeldet hat. Ob offizielle Stellen gegen Jamie vorgehen, ist aber noch nicht sicher. Red Bull hat aber schon reagiert und die besagte Folge zurückgezogen (den Beweis dafür seht ihr hier).

Der brennende Baum des Anstoßes. Der brennende Baum des Anstoßes.

Ein Fleckchen Erde ohne Plastik...

scheint es einfach nicht mehr zu geben. Den Beweis erbrachte eine Gruppe Surfer aus der französischen Schweiz, die gerade einen Boattrip in die entlegendsten Ecken der Malediven unternahm. An einem Tag beschlossen die Surfer, eine kleine, vollkommen unbewohnte Insel anzusteuern. Eigentlich hätte man erwarten können, dass sie einen quasi naturbelassenen Traumstrand vorfinden. Das Gegenteil war der Fall. Überall war Müll. Kurzentschlossen wurde aus dem Ausflug eine Strandreinigung, an deren Ende 800 Plastikflaschen, 60 Flip-Flops, 60 Glasflaschen und eine Menge kleinteiliger Müll in nur zwei Stunden eingesammelt wurden.

Die Crew der Müllsammler auf den Malediven mit ihrer Beute. Die Crew der Müllsammler auf den Malediven mit ihrer Beute.

Der Strand der Insel aus der Vogelperspektive. Wenn man nur weit genug entfernt ist, sieht man kein bisschen Müll mehr. Der Strand der Insel aus der Vogelperspektive. Wenn man nur weit genug entfernt ist, sieht man kein bisschen Müll mehr.

Die Steigerung davon, also eine Insel, die komplett aus Müll besteht, seht ihr hier. Und welche Art von Müll an den europäischen Stränden herumliegt, findet ihr in dieser statistischen Auswertung.  

Das Kind eines Pro-Surfers...

zu sein ist eine tolle Sache. Denn so kommt man schon in jungen Jahren zu den besten Spots der Erde und surft bald fast so gut wie Papa oder Mama. Den Beweis dafür liefert Sierra Kerr, die Tochter des australischen Worldtour-Surfers Josh Kerr, die sich hier mit ihren neun Jahren in Indo barreln lässt.

Sierra beim Surfen, wie man als 9-jährige halt so surft. Sierra beim Surfen, wie man als 9-Jährige halt so surft.

Und zum Schluss...

noch ein Bild von Matt Wilkinsons Auto zum Beweis, dass selbst Pro-Surfer an manchen Spots nicht gerne gesehen werden.

Na, mit einer Wäsche ist der Vorfall dann auch vergessen. Na, mit einer Wäsche ist der Vorfall dann auch vergessen.



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