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News der Woche – 43
News der Woche – 43
Stephan Bernhard -

Alle News, die für uns Surfer wichtig waren oder werden, auf einen Blick. Heute mit Kelly Slaters Zukunftsplänen, einem Krokodil auf der Anklagebank und einer knochenbrechenden Tube.

Kelly macht's nochmal

"So next year I'm gonna get my shit (and my body) together for real and see if I can make a last run at a title", meinte Kelly Slater auf die Frage nach seinen Plänen für 2017. Und anscheinend meint es der 44-Jährige richtig ernst, doch noch seinen 12. Weltemeistertitel zu holen, denn er will für dieses Projekt alles andere (also seinen Wavepool, seine Boardmarke, seine Klamottenmarke...) hinten anstellen. Dass Kelly durchaus eine Chance auf einen weiteren Titel hat, steht außer Frage. Gewann er doch dieses Jahr erst den Contest in Teahupoo und war ein paar Wochen lang auch im Rennen um den Weltmeistertitel dabei. Ach ja, Kelly hat auch erzählt, was er ab 2018 dann machen wird: "Then I'll go find the best waves on earth til my last day before being freeze dried and used as plant food..."

Das ist die WSL-Weltmeisterschale von oben. Kellys Name steht schon 11-mal drin und vielleicht bald auch noch ein 12. Mal. Das ist die WSL-Weltmeisterschale von oben. Kellys Name steht schon 11-mal drin und vielleicht bald auch noch ein 12. Mal.

Tube bricht Bein

Es geschah Mitte der Woche, als der australische Big-Wave-Charger Mark Mathews an der Ostküste Australiens in einer fiesen Slab ein ganz bestimmtes Bild realisieren wollte. Mark sollte dabei mit einem Fotogtafen von Jetskis gleichzeitig in die Welle gezogen werden, so dass er in der Tube von hinten fotografiert werden kann. "Wir waren gegen 6.30 Uhr im Wasser", lautet der Bericht eines der Jetskipiloten. "Der Swell war sicher 6 bis 8 Fuß dick, es war Ebbe und der Spot nicht ganz einfach zu surfen. Die erste Welle ging gut, doch dann folgte der zweite Ritt. Marks Board verschnitt ein wenig, er sprang ab und tauchte in die Welle. Doch die ließ ihn nicht los, sondern saugte ihn wieder nach oben und warf Mark mit der Lippe nach vorne. Es sah so aus, als ob er mit den Füßen voran auf dem Riff einschlug und dabei sein rechtes Bein brach." 20 Minuten später wurde Mark auch schon ausgeflogen.

Die erste Welle der Session, bei der alles gut ging. Der Fotograf hinter Mark heißt übrigens Leroy Bellet. Er trägt bei solchen Aktion immer Helm und etliche Protektoren, denn im Gegensatz zum Surfer kommt Leroy quasi nie aus der Tube heraus. Die erste Welle der Session, bei der alles gut ging. Der Fotograf hinter Mark heißt übrigens Leroy Bellet. Er trägt bei solchen Aktion immer Helm und etliche Protektoren, denn im Gegensatz zum Surfer kommt Leroy quasi nie aus der Tube heraus.

Der Täter ist gefasst

Ende Juli wurde ein amerikanischer Surfer in Costa Rica von einem Krokodil angegriffen, als er von einer Surfsession in Tamarindo zurückkam (mehr dazu hier). Jetzt haben die Behörden verkündet, dass das fragliche Reptile Mitte Oktober gefangen wurde. Und wie es aussieht, bleibt das Tier nun lebenslang im Knast. "Es hat ein atypisches Verhalten entwickelt", heißt es in der Meldung. "Das Krokodil hat sich so daran gewöhnt, von Touristen gefüttert zu werden, dass es seinen natürlichen Jagdinstinkt verloren hat." Das Füttern von Krokodilen wird in Costa Rica als Touristenattraktion verkauft. Manche kritisieren das und meinen, dass da sich da ein großes Problem zusammenbrauen könnte.

Der Täter, nachdem er am 16. Oktober gefasst wurde. Credit: SINAC Der Täter, nachdem er am 16. Oktober gefasst wurde. Credit: SINAC

Luxus 2.0

Bali hat eine neue Attraktion, um superreiche Surfer bei Laune zu halten: Den Heli-Service nach G-Land. Und das läuft so: Du mietest dich mit drei deiner besten Kumpels im Four Seasons Hotel Bali ein. Dann lässt du dich und deine Jungs in Jimbaran von einem Helikopter abholen und knapp 50 Kilometer Luftlinie zu den legendären Tubes von G-Land auf der Nachbarinsel Java fliegen. Abends bist du dann zurück im 5-Sterne-Resort und bekommst zum Sundowner Cocktail die Rechnung über 10.000 Dollar für den Trip serviert.

Andere Surfer brauchen einen halben Tag mit der Fähre nach G-Land und werden dabei auch noch seekrank. Andere Surfer brauchen einen halben Tag mit der Fähre nach G-Land und werden dabei auch noch seekrank.

Und zum Schluss...

ein Bild, das die Überschrift "Echtes Commitment" verdient. Ob er den Takeoff gestanden hat? Wir wissen es nicht.

Ein Drop mit ungewissem Ausgang. Ein Drop mit ungewissem Ausgang.



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