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Pitztal Wild Face Freeride Extreme 2017: Kräftemessen auf dem Dach Tirols
Pitztal Wild Face Freeride Extreme 2017: Kräftemessen auf dem Dach Tirols
Christian Wörndle -

Gelände und Geschwindigkeit, Pulver und Eis, Scharten und Rinnen, 1.500 Höhenmeter und 4,6 Kilometer – eine Kombination, die Respekt einflößt und gleichzeitig einen enormen Adrenalinschub verspricht, vor allem wenn es darum geht, als schnelle SkifahrerInnen oder SnowboarderInnen den Berg zu bezwingen.

Der Mittagskogel im hintersten Tiroler Pitztal zeigt gerne seine wilden Seiten. Jedes Jahr Ende Februar ist er darum auch schon traditionell Schauplatz eines extremen Freeride Contests. Und so sucht von 24. bis 26. Februar das Pitztal Wild Face auch 2017 wieder die härtesten Geländefahrer der Alpen.

Fotocredit: Daniel Zangerl Fotocredit: Daniel Zangerl

Der Aufstieg auf den 3.173 Meter hohen Mittagskogel gestaltet sich noch recht einfach: an der Talstation der Pitztaler Gletscherbahnen in St. Leonhard in den Gletscher-Express einsteigen, an der Bergstation mit dem Schlepplift schnell noch ein paar Höhenmeter unter sich lassen und vom Ausstieg weg dann die Ski und Boards für den ca. 30 Minuten langen Aufstieg auf den Gipfel schultern. Oben angelangt haben Freerider höchstens noch bei der Besichtigung ein Auge für den grandiosen Blick ins lang gestrecket Pitztal. Am Contest Tag heißt es nämlich fokussieren auf die Strecke.

Sobald Pitztal Wild Face OK-Chef Raphael Eiter das Startzeichen gegeben hat, geht es für die Rider im Minutentakt über die Scharte direkt in die Hauptrinne, die der Lokalmatador Fredi Eiter ohne einen einzigen Schwung in Abfahrtshocke nimmt. Danach folgt keinesfalls ein Aufatmen, sondern heißt es weiterkämpfen in Richtung Gletscherbahn. Im freien Gelände, über Pulver, Eis und Buckeln – je nachdem was die Schneelage hergibt – fordert das Rennen jeden Muskel. Und als ob 1.500 Höhenmetern noch nicht genug wären, folgt zum Abschluß noch eine Schiebestrecke bis zum Parkplatz der Rifflseebahn in Mandarfen.

Fotocredit: Daniel Zangerl Fotocredit: Daniel Zangerl

Dort aber wartet die verdiente Belohnung: ein tobendes Publikum, das die Helden heroisch feiert, bei den Überholmanövern auf den letzten Metern der Schiebestrecke anfeuert und danach zu ihren erstaunlichen Leistungen gratuliert. Bei Musik und Getränken heizt sich die Stimmung mit jedem durchs Ziel kommenden Rider mehr an. Man kennt sich, man feiert, jubelt und bewundert die unerschrockenen Helden und Heldinnen auf ihren Brettern.

Trotz des außergewöhnlichen und einzigartigen Eventformates ist das Pitztal Wild Face Freeride Extreme Teil der Freeride World Qualifier Serie, was den Ridern die Chance gibt wichtige FWQ Punkte einzustecken, die sie für ihren Weg in die Freeride World Tour brauchen. Neben den österreichischen Fahrern sind es auch zahlreiche Athleten aus ganz Europa und der Welt, die das Pitztal Wild Face anlockt. Seit 2010 ist der Event fixer Bestandteil des österreichischen Freeride-Kalenders und mit seiner Stimmung im Zielgelände und den legendären Parties im Hexenkessl ein Highlight für Rider sowie Fans.

Infos, Anmeldung und Programm auf www.pitztal-wildface.com und https://www.facebook.com/pitztal.wildface

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