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risk´n´fun Freeride geht in die 17. Saison
risk´n´fun Freeride geht in die 17. Saison
Christian Wörndle -

Zum 17. Mal startet risk´n´fun, das Ausbildungsprogramm der Österreichischen Alpenvereinsjugend für Freerider ab 16 Jahren, in eine Wintersaison.

22 Termine stehen zur Wahl, von den aufwärmenden „Season Starters“ über Camps auf vier Levels bis hin zum traditionellen „Chill Out“ in Fieberbrunn. Der rote Faden bei risk´n´fun lautet „wahrnehmen, beurteilen, entscheiden“ und ganz viel FREERIDE.

Freeriden heißt Freifahren, abseits der gewalzten und präparierten Pisten. Das fasziniert von klein auf. Erinnerungen? Es fängt mit den kleinen Extravaganzen an, mal in den tieferen Schnee, aus der Reihe zu tanzen, neben der Piste einzutauchen, mutiger werden, neugieriger werden, schon mal ein bisschen Abenteuer wagen. Allein, zu zweit, zu mehreren. Und unten in der Liftschlange mit einem breiten Grinsen stehen aufgrund des Erlebten. Schön, wenn einem diese Freiheit begegnen darf.

rnf-presse_einzeln-abfahren_kaunertal-by-heli-dueringer_low Credit: Heli Düringer

Freeriden heißt Spaß im Schnee. Grenzenloser Spaß?

Irgendwann schaltet sich die totale Unbefangenheit der Kindheit aus. Irgendwann geht’s höher, weiter, tiefer. Der Spaß, der Genuss, die Freiheit – das soll bleiben. Hier kommt risk´n´fun Alpine Professionals ins Spiel, das Ausbildungsprogramm der Österreichischen Alpenvereinsjugend für Freerider ab 16, das Level für Level aufbauend Camps zur Verbesserung der Risikokompetenz beinhaltet. 16 Jahre ist auch die Erfahrung, die risk´n´fun vorweisen kann, längst der Pubertät entwachsen, längst etabliert bei Snowboardern & Freeskiern, ein Team umfassend 12 Berg- und SnowboardführerInnen und 20 Coaches, die den TeilnehmerInnen in kleinen Gruppen Wissen anbieten. Bei aller Entwicklung, die risk´n´fun bis dato erlebt hat, sind die Beteiligten nach wie vor so oft wie möglich draußen unterwegs. Kribbelt’s schon beim Blick auf die herbstlichen Berge, auf die weiß angezuckerten Gipfel? Ja? Gut so.

Credit: Heli Düringer Credit: Heli Düringer

Wie ist die Lage?

Schneebeschaffenheit, Unterlage, Gefälle, Sonneneinstrahlung, Baumgrenze, Südhang, Nordhang, Lawinenwarnstufe, Wettervorhersage, Sicht und und und ... Gut, darüber was von begleitender Fachkraft zu erfahren, plausibel am Ort des Geschehens. Bei risk´n´fun dient der Freiraum als Lernraum. Hardskills in der Natur.

Dazu gesellen sich die Softskills, die natürlich ebenfalls an der frischen Luft erfahren werden. Jeder Tag in der Natur ist unterschiedlich so wie jeder Mensch mal so oder so drauf ist. Das wahrzunehmen, ist ein wesentlicher Schritt, um am Tag X die passende Freeride-Strategie zu finden. Beobachten, mit dem Auge das Umfeld abscannen, die innere Panoramakamera aktivieren. Sich selbst und die gesamte Situation einschätzen. Innehalten. Eine Entscheidung fällen. Um dann im Powder zu surfen, mit Spaß und dem für sich passenden Quantum an Risiko. Ein gutes Gefühl!

Ob bei Level 1, 2, 3 oder 4, ob als 16-Jährige oder als gestandener Bergführer: Ein ums andere Mal heißt es wahrnehmen, beurteilen, entscheiden. Das schleicht sich in den Ablauf, setzt sich fest, wird zur Routine, so wie das Schließen der Bindung. Und ist doch jedes Mal anders.

Hört sich spannend an?

Auf www.risk-fun.com sind alle Termine aufgeführt und online buchbar.

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