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Die Oscars des Big-Wave-Surfens sind vergeben
Die Oscars des Big-Wave-Surfens sind vergeben
Stephan Bernhard -

Heute Nacht fanden in Huntington Beach in Kalifornien die WSL Big Wave Awards statt. Der Event, bei dem die größten und heftigsten Wellen eines ganzen Jahres gekürt werden. Es werden sozusagen die Oscars des Big-Wave-Surfens vergeben.

And the Winners are...

einige. Denn genau wie bei den Oscars gibt es auch bei den XXL-Awards einige Kategorien, in denen Preise abgeräumt werden können. Nominiert werden dabei die krassesten Wellen, die irgendwo auf der Welt zwischen März 2016 und März 2017 auf Video gebannt oder fotografiert wurden.

Der Ritt des Jahres

Der "Ride of the Year"-Award ging an den Maui-Local Billy Kemper, der im November einen wahrhaft gigantischen Brecher in Jaws ritt und dabei auch noch gebarrelt wurde (was in Jaws extrem selten vorkommt). Neben der Trophäe gab es dann auch einen Scheck über 75.000 Dollar für Billy.

Heute 75.000 Dollar reicher: Billy Kemper. Heute 75.000 Dollar reicher: Billy Kemper.

Und das ist der Ritt des Jahres

https://youtu.be/IR_jneHn3eY

Welche vier anderen Ritte noch für diesen Award nominiert waren, gibt es hier bei Prime-Surfing zu sehen.

Auf der nächsten Seite geht es um die größte Welle des Jahres

Die größte Welle des Jahres

Der "XXL Biggest Wave"-Award ging nach Italien an Francisco Porcella  für einen Brecher, den er im Februar in Nazaré erwischte. Der Gewinnerscheck wurde übrigens auf 25.000 Dollar ausgestellt.

Ein Italiener im Big-Wave-Himmel. Wer hätte das für möglich gehalten? Ein Italiener im Big-Wave-Himmel. Wer hätte das für möglich gehalten?

Und so sah die größte Welle des Jahres aus

Keine gesurfte Welle in den letzten 12 Monaten war größer als diese. Credit: WSL / Bruno Aleixo Keine gesurfte Welle in den letzten 12 Monaten war größer als diese. Credit: WSL / Bruno Aleixo

https://www.instagram.com/p/BTftnfcgPH5/?taken-by=wsl

Wie groß genau dieser Berg aus Wasser war, weiß man allerdings nicht. "Es ist auch vollkommen unmöglich, die Höhe einer Welle exakt zu messen", heißt es aus der Jury der XXL-Awards. "Im Vergleich ist es aber möglich zu sagen, welche Welle die größte war." Und das funktioniert so: Die Jury, die aus echten Big-Wave-Legenden besteht, bekommt riesige Vergrößerungen der Fotos und berechnet dann anhand der Körpergröße des Surfers die Wellenhöhe. Klingt einfach, ist aber etwas komplizierter. Denn der Kamerawinkel spielt eine Rolle, ob der Surfer aufrecht steht oder tief in die Knie gegangen ist, die Form der Welle, und und und. Am Ende wurde die Höhe von Francescos Welle auf 73 Fuß geschätzt.

Und auf der nächsten Seite gibt es die Tube des Jahres zu sehen

Die Tube des Jahres

Der "Tube of the Year"-Award ging nach Australien an Shanan Worrall, der in Westaustralien am Spot The Right (eine brutale Slab, die den Namen "Monster aus dem Meer" verdienen würde) durch eine poteniell tödlich wirkende Caverne raste. Als Belohnung gab es neben der Trophäe noch einen Scheck über 10.000 Dollar.

Ein Mann, der keine Angst vor Slabs zu kennen scheint: Shanan Worrall. Ein Mann, der keine Angst vor Slabs zu kennen scheint: Shanan Worrall.

Und so sah die Tube des Jahres aus

Eine Wellenlippe, von der wirklich niemand getroffen werden will. Credit: WSL / Jamie Scott Eine Wellenlippe, von der wirklich niemand getroffen werden will. Credit: WSL / Jamie Scott

Und den härtesten Wipeout gibt es auf der nächsten Seite.

Der Wipeout des Jahres

Der "Wipeout of the Year"-Award ging an den 18-jährigen US-Boy Wilem Banks, der im Januar in Mavericks eine Welle im freien Fall nahm. Der Scheck für diese Leistung betrug immer noch 5.000 Dollar.

Hat den härtesten Waschgang des Jahres ganz gut überstanden: Wilem Banks. Hat den härtesten Waschgang des Jahres ganz gut überstanden: Wilem Banks.

Und so sah der Wipeout aus

https://youtu.be/ugJILarFRzs

Welche vier anderen Wipeouts noch für diesen Award nominiert waren, gibt es hier bei Prime-Surfing zu sehen.

Und die größte aus eigener Kraft angepaddelte Welle gibt es auf der nächsten Seite.

Die größte angepaddelte Welle des Jahres

Der "Paddle of the Year"-Award ging an den Kalifornier Ben Andrews, der im November ein Freakset in Mavericks anpaddelte. Jetzt wurde der Brecher auf 53 Fuß geschätzt, und Ben bekam einen Scheck über 30.000 Dollar für seinen Einsatz.

Ein Mann, der seinen Armen vertraut: Ben Andrews. Ein Mann, der seinen Armen vertraut: Ben Andrews.

Und so sah Bens Welle aus

Ben war einfach am besten platziert, als das Set des Tages heranrollte. Credit: WSL / Fred Pompermayer Ben war einfach am besten platziert, als das Set des Tages heranrollte. Credit: WSL / Fred Pompermayer

https://www.instagram.com/p/BTfu9ZCgmqY/?taken-by=wsl



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