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The World of Snowboarding – Oakley
The World of Snowboarding – Oakley
Felix Schäfer -

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Kultige Sonnenbrillen-Designs, spannende Goggle-Technologien, herausragende Teamfahrer in allen Sparten… Wie hat Oakley das geschafft?

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Oakley

Oakley ist heute eines der größten Brands auf dem Brillenmarkt, doch das Produkt-Portfolio des kalifornischen Unternehmens umfasst noch viele weitere Bereiche: Helme, Outerwear, Footwear, Accessories… es gibt kaum eine Sportart, die von Oakley nicht bedient wird. Seien es Boardshorts oder Lifestylebekleidung mit besonderen Features. Die Anfänge sind jedoch, wie so oft, ganz bescheiden und von der Vision und Leidenschaft einer Person getrieben. Eine Leidenschaft, die es zu einer der größtenBrands im heutigen Snowboarden gemacht hat.

Diese Griffe aus dem eigens entwickelten Material "Unobtainium" sollten den Grundstein für die Erfolgsgeschichte von Oakley legen | © Oakley Diese Griffe aus dem eigens entwickelten Material "Unobtainium" sollten den Grundstein für die Erfolgsgeschichte von Oakley legen | © Oakley

Jim Jannard wuchs in Alhambra, Kalifornien auf und war begeisterter Motocrossfahrer. Er war unzufrieden mit den damaligen Griffen, die bei Nässe schnell rutschig wurden und das Handling der Maschine deutlich erschwerten. Er begann zu experimentieren und entwickelte ein Material, das er "Unobtainium" nannte. Dieses Material hatte die Eigenschaft, beim Kontakt mit Nässe noch griffiger zu werden und wird bis zum heutigen Tage für die Bügelenden und einige Nasenstege der Brillen verwendet. Mit einem Investment von gerade einmal 300 USD startete er seine Firma, der er den Namen "Oakley" gab. Ein Name, dem er auch seinem damaligen Hund gegeben hatte. Jim begann damit, bei Motocross-Events aus dem Kofferraum seines Autos heraus diese Griffe an die Fahrer zu verkaufen. Es sprach sich schnell herum, wie gut diese Griffe funktionierten und bald war das Brand in der gesamten Szene bekannt.

>> Die O-Frame markiert den Einstieg Oakley's ins Brillengeschäft

Nach dem Erfolg der Griffe begann Jannard, seine Produktpalette zu erweitern und brachte seine erste Goggle auf den Markt, die "O-Frame" | © Oakley Nach dem Erfolg der Griffe begann Jannard, seine Produktpalette zu erweitern und brachte seine erste Goggle auf den Markt, die "O-Frame" | © Oakley

Als sich die ersten Erfolge und Umsätze einstellten, begann Jannard damit, weitere Ideen umzusetzen, was schließlich zur Produktion der ersten Google führte: die "O-Frame". Für die nächsten 17 Jahre sollte dieses Modell eine der meistverkauften Brillen in diesem Sektor bleiben. Kurz darauf baute er seine Produktpalette weiter aus und führte die "Eyeshades" ein, die ersten Sonnenbrillen, die speziell auf die Bedürfnisse von Athleten zugeschnitten waren. Das Unternehmen wuchs immer weiter, führte Jahr für Jahr neue Technologien und Modelle ein, doch es sollte bis 1997 dauern, bis sich Oakley in weitere Bereiche vorwagte, für die es heute ebenso bekannt ist wie für seine Brillen. Dazu gehörte die Entwicklung der ersten Outerwear, die dank der Verwendung von ballistischem Nylon besonders widerstandsfähig und wasserabweisend war. Damit war die Basis für die Outerwear geschaffen, die wir heute kennen und die mit zahlreichen Signature-Kollektionen von Teamfahrern versehen wurde.

>> Mucke auf die Ohren!

Die "Eyeshades" waren die ersten Sonnenbrillen. Von da an ging es für Oakley auf Sonnenbrillen-Markt steil bergauf | © Oakley Die "Eyeshades" waren die ersten Sonnenbrillen. Von da an ging es für Oakley auf Sonnenbrillen-Markt steil bergauf | © Oakley

Der Erfindergeist und der Spaß daran, immer etwas Neues zu finden, wie sich verschiedenste Entwicklungen und technische Erfindungen miteinander verbinden lassen, war stets eines der Kernmerkmale Oakleys. Nachdem Walk- und Discman vom mp3-Player abgelöst wurden, erkannte man bei Oakley die Zeichen der Zeit und veröffentlichte 2004 die erste Sonnenbrille mit integriertem mp3-Player und Kopfhörern. Nach Sonnen-, Motocross-, BMX- und Schneebrillen erweiterte das Brand 1997 sein Portfolio um einen weiteren, wichtigen Sektor und schickte die erste Outerwear-Kollektion auf den Markt.

>> Snowboarden & Oakley

Ein weiterer wichtiger Schritt in der Produktentwicklung kam 2011, als bei der "Airbrake" zum ersten Mal die SwitchLock-Technologie verbaut wurde, die ein schnelles Wechseln der Scheiben ermöglichte | Oakley Ein weiterer wichtiger Schritt in der Produktentwicklung kam 2011, als bei der "Airbrake" zum ersten Mal die SwitchLock-Technologie verbaut wurde, die ein schnelles Wechseln der Scheiben ermöglichte | Oakley

Oakley & Snowboarden – eine Erfolgsgeschichte

Doch lasst uns noch einmal einen Schritt zurück bis 1983 gehen. Nach dem Erfolg der Motocross-Goggles sah sich Jannard mit seinem jungen Brand nach weiteren Märkten um, in die er – ohne große Veränderungen am Produkt vornehmen zu müssen – expandieren könnte. Da lag der Wintersport nahe, denn auch hier nutzten die Sportler Goggles, um sich vor Schnee und Wind zu schützen. Nur kurze Zeit später, im Jahr 1988, wurden dann auch schon die ersten Snowboard-Teamfahrer an Bord geholt. Snowboarden war zu jener Zeit gerade dabei, Anlauf zu nehmen, um zu dem größten Trend bis dato im Wintersport zu werden. Bei Oakley erkannte man diesen Trend und leitete daher früh die nötigen Schritte ein, um bald untrennbar mit diesem Sport verbunden zu sein.

Was war dafür nötig? Auf der einen Seite natürlich, die Entwicklung und ständige Verbesserung der Produkte immer weiter voranzutreiben. Für Oakley selbst steht dabei eine Technologie aus jüngster Vergangenheits ehr weit im Vordergrund: Die Prizm-Technologie. Wer in den Bergen unterwegs ist, hat ständig mit wechselnden Lichtverhältnissen zu tun, die durch den mitunter schnellen Wechsel von Sonne und Wolken entstehen. Diese wechselnden Lichtverhältnisse machen es dem Fahrer mitunter schwer, Kontraste im Schnee zu erkennen. Je weniger Kontraste er in seiner Umgebung erkennen kann, desto schwieriger wird es, Hänge, Jumps oder sonstige Features richtig einzuschätzen. Die Prizm-Technologie basiert auf der jahrelangen Forschung der Lichtverhältnisse und der Reaktion des menschlichen Auges. So konnte man feststellen, dass bestimmte Licht- und Farbspektren besser vom Auge aufgenommen werden als andere. Neben der geringeren Ermüdung des Auges wird durch das Herausfiltern dieser "schlechten" Farbspektren auch die Kontrastfähigkeit um ein Vielfaches erhöht. Und besser sehen bedeutet besser fahren. Das mag banal klingen, ist jedoch von entscheidender Bedeutung.

>> Das Team – Rückgrat jedes Brands 

Craig Kelly bei den World Championships 1990 | © Jon Foster Craig Kelly bei den World Championships 1990 | © Jon Foster

Auf der anderen Seite steht das Team. Die Fahrer sind es schließlich, die das Image des Brands nach außen tragen und die Technologien durch ihre Erfolge mit Leben versehen. Im Laufe der Jahre gab es einige herausragende Teamfahrer, die unser Bild von Oakley, das wir heute besitzen, entscheidend geprägt haben. In den 80er Jahren, als sich das kalifornische Unternehmen noch in seinen Anfangstagen bestand, unterstützten sie bereits einen Snowboarder, der bis heute durch die gesamte Szene und alle Generationen hindurch größten Respekt und Anerkennung zugesprochen bekommt: Craig Kelly. Der beinahe ikonenhafte Ruhm, der ihm heute zuteil wird, liegt zu einem großen Teil darin begründet, dass er auf der Höhe seines kommerziellen Erfolgs und nach dem Sieg von vier World Championships und drei U.S. Championships nicht auf millionenschwere Deals einging, sondern dem Contest-Snowboarden den Rücken zukehrte und sich seiner großen Leidenschaft, dem Freeriden, widmete. Terje Hakonsen, ebenfalls seit Jahrzehnten im Oakley-Team und eine Ikone des Snowboardens, bezeichnet ihn noch heute als "besten Snowboarder aller Zeiten." Craig fuhr bis zu seinem Tod 2003 für Oakley und wird für immer mit dem Brand verbunden bleiben. Ein Erbe, auf dass das Unternehmen stolz sein kann. Doch natürlich gab es noch weitere Teamfahrer, die sich ihre Seiten im Geschichtsbuch des Snowboardens gesichert haben.

Ein Team voller Helden

Das Oakley-Team ist groß, und alle einflussreichen Fahrer zu nennen, würde den Umfang der Geschichte sprengen, weshalb wir nur einige wenige herauspicken möchten: Heikki Sorsa, dessen Mohawk bei den Olympischen Spielen unvergesslich bleiben wird; JP Walker, der Street-Snowboarden auf ein neues Level gehoben hat; Nicolas Müller, der Style-Guru aus der Schweiz und unzweifelhaft einer der einflussreichsten Snowboarder überhaupt; Eero Ettala, der einen der besten Bs Lipslides macht, unzählige Video-Parts, Magazin-Cover und Never-Before-Done-Tricks für sich verbuchen kann; Shaun White, der erste internationale Superstar des Snowboardens, der wie niemand zuvor die Brücke zum Mainstream schlagen konnte, der Produkte designt, Unternehmen führt und bis heute höher als alle anderen zuvor mit einem Method aus der Pipe fliegen kann; Torstein Horgmo, der unkaputtbare Workaholic, der den ersten Triple Cork der Geschichte landete, bis wir schließlich heute angekommen sind bei Fahrern wie Mark McMorris und Ståle Sandbech, die sich aufmachen, Contest-Snowboarden auf ein nicht vorstellbares Level zu heben und neu definieren.

Ihr seht, Oakley und Snowboarden werden untrennbar miteinander verbunden bleiben, ganz egal, was in Zukunft alles passieren mag. Doch wir sind uns sicher, dass diese Erfolgsgeschichte weitergestrickt wird und wir noch lange von Oakley-Teamfahrern sprechen werden, die auf ihre Art Snowboarden verändern und beeinflussen.

>> Auf der nächsten Seite bekommt ihr einige Infos zum MOD 3, der Line Miner mit Prizm Inferno & der Windjacket 2.0

Aus: Prime Snowboarding #11

Oakley – MOD 3

Nachdem sich Oakley lange Zeit auf die Produktion von Goggles und Sonnenbrillen konzentriert hat, wurde mit den MOD-Helmen der nächste, logische Schritt eingeleitet, um das Sortiment abzurunden. Der MOD 3 ist auf den All-Mountain-Einsatz ausgelegt und bleibt durch die In-Mold-Konstruktion ein echtes Leichtgewicht. Durch das Modular Brim-System, eine austauschbare schmale oder breite Helmkante, wird eine optimale Kombination mit allen Schneebrillen erreicht, egal wie groß oder klein sie sind. Darüber hinaus kommt auch beim MOD 3 die Mips-Technologie zum Einsastz: Hierbei werden zwei Schalen miteinander verbunden: Eine innere, festsitzende und eine äußere, bewegliche. Dank dieser Kombination können auch seitliche Schläge optimal abgeschwächt und das Risiko einer Verletzung erheblich verringert werden.

Der MOD 3: ein echtes Leichtgewicht | © Oakley Der MOD 3: ein echtes Leichtgewicht | © Oakley

  • Preis: ab 150,- Euro (mit Mips: 180,- Euro)
  • Leichte In-Mold-Bauweise
  • Modular Brim System: austauschbare schmale oder breite Helmkante für optimale Goggle-Integration
  • All-Mountain-Einsatz

Oakley – Windjacket 2.0

Der Style der Windjacket 2.0 ist ganz deutlich an die klassischen Sonnenbrillen von Oakley angelehnt. Ein wenig retro, aber mit einem völlig neuen Konzept. Die Windjacket 2.0 ist die erste Brille, welche die Eigenschaften von Sonnen- und Schneebrille in einem Modell miteinander vereint und einen ganz neuen Hybrid entstehen lässt. Sie schützt vor Wind, lässt sich problemlos mit Helmen kombinieren, beinhaltet die Prizm™-Technologie, die eine Kontrastverstärkung bewirkt, und schafft mühelos die Verbindung zwischen Berg und Stadt. Bei den sechs Farb-Modellen und vier verschiedenen Prizm™-Scheiben findet jeder die richtige. Der abnehmbare, dreilagige Schaum sorgt bei Bedarf für zusätzlichen Windschutz und das mitgelieferte Kopfband garantiert optimalen Halt.

Ein Hybrid aus Sonnenbrille & Goggle: Die Windjacket 2.0 | © Oakley Ein Hybrid aus Sonnenbrille & Goggle: Die Windjacket 2.0 | © Oakley

  • Preis: ab 139,- Euro
  • Sonnen- und Schneebrille in einem
  • Prizm-Technologie für mehr Kontrastschärfe
  • Abnehmbare, dreilagige Gesichtsauflage aus Schaumstoff

Oakley – Line Miner mit Prizm Inferno

Mit der Prizm Inferno-Technologie hat Oakley einen weiteren Schritt getan, um die Sicht bei schlechten Bedingungen immer weiter zu verbessern. Auf Knopfdruck wird die Scheibe gleichmäßig beheizt, das heißt, dem Beschlag durch Feuchtigkeit kann bei Bedarf entgegengewirkt werden oder von vorneherein vermieden werden. Die Beheizung läuft nach der Aktivierung für drei Minuten; Start, Ende und geringer Akkuladestand werden durch leichte Vibration angezeigt. Der kälteunempfindliche Hochleistungsakku lässt sich per Micro USB aufladen. Die Prizm Inferno-Technologie ist mit der Line Miner-Goggle kombinierbar und eine der spannendsten Innovationen auf dem Goggle-Markt.

  • Preis: ab 219,- Euro
  • Prizm Inferno: Beheizbare Scheibe
  • Prizm-Technologie für mehr Kontrastschärfe
  • Abnehmbare dreilagige Gesichtsauflage aus Schaumstoff

Oakley – Fall Line

Oakley wartet in der neuen Saison mit einer brandneuen Goggle auf euch, die das Beste der rahmenlosen Technologie mit dem weiten Sichtfeld der zylindrischen Scheiben miteinander vereint: die "Fall Line". Die Inspiration für diese Goggle kommt aus der Line Miner, die schon durch ein vergrößertes Sichtfeld samt rahmenlosem Design viele Fans gewonnen hat. Weitere wichtige Features dieser Goggle sind die nahtlose Integration mit den MOD 3- und MOD5-Helmen, die mittelgroße Passform, die auf eine Vielzahl verschiedenster Gesichtsformen passt sowie die Ridgelock-Technologie, Oakleys Scheiben-Schnellwechselystem. Diese ermöglicht es euch, für jedes Wetter die ideale Scheibe einzusetzen, ohne dabei auf die Vorteile einer vollständigen Versiegelung verzichten zu müssen. Die Scheiben schließen trotz der Austausch-Möglichkeit nahtlos mit dem Rahmen ab und verhindern das Eindringen von Feuchtigkeit und Schmutz. Die Fall Line wird es in elf Farbvarianten und allen sechs verschiedenen Prizm™-Scheiben geben. Die Prizm™-Technologie beruht auf der jahrelangen Erforschung des Lichtes und seiner Farben und vor allem, wie das menschliche Auge funktioniert. Auf welche Farben reagiert das Auge empfindlich, was sind die sogenannten "guten" und "schlechten" Farben? Ohne allzusehr in die Tiefe zu gehen, lässt sich sagen, dass die Prizm™-Technologie es schafft, den Großteil der "schlechten" Farben herauszufiltern. Für den Träger bedeutet das, dass er mehr Kontraste in seiner Umgebung erkennt und wechselnde Lichtbedingungen durch Wetterumschwünge oder aufgrund von Licht- und Schattenspiel das Auge weniger schnell ermüden lassen. Die Teamfahrer sind in den unterschiedlichsten Terrains unterwegs, die jeweils eigene Ansprüche an das Material stellen. Ihr Vertrauenauf die Prizm™-Technologie ist ein guter Beleg dafür, dass sie funktioniert und auch euer Fahrerlebnis ein ganzes Stück weiterbringen kann.

Fall Line | © Oakley Fall Line | © Oakley

  • Preis: ab 159,- Euro
  • Prizm-Technologie für mehr Kontrastschärfe
  • Ridgelock-Scheibenwechselsystem
  • Perfekte Integration mit MOD 3 und MOD 5

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