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Rudy Fernandez (r.) erzielte im Finale 16 Punkte
Rudy Fernandez (r.) erzielte im Finale 16 Punkte © Getty Images

Tibor Pleiß hat im spanischen Basketball mit dem FC Barcelona den Gewinn der Copa del Rey gegen Real Madrid verpasst. 

Die Königlichen bezwangen in einem dramatischen Finale im ewigen "Clasico" Barcelona mit 77:71 (41:42) und verteidigten ihren Titel aus dem Vorjahr.

Insgesamt feierte Real vor den Augen von König Felipe damit den 25. Erfolg in diesem Wettbewerb.

Pleiß mit Kurzeinsatz

Rudy Fernandez war beim Sieger mit 16 Punkten bester Werfer. Der spanische Nationalspieler wurde zum MVP gewählt und holte sich im Anschluss die verdiente Belohnung ab.

Bei Barcelona überragte Center Ante Tomic mit 25 Zählern und 11 Rebounds.

Der deutsche Nationalspieler Pleiß durfte nur gut vier Minuten aufs Parkett.

Zuletzt wurde über einen vorzeitigen Abgangs des Centers in die NBA spekuliert. Die Oklahoma City Thunder hatten die Rechte an Pleiß an die Utah Jazz abgegeben, die sich begeistert über den 25-Jährigen äußerten.

Rodriguez macht alles klar

In der Gran Canaria Arena in Las Palmas konnte sich Madrid nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte im dritten Viertel etwas absetzen. Doch Barca gab sich nicht geschlagen und kam im Schlussabschnitt sogar zum Ausgleich.

Doch Felipe Reyes behielt an der Linie die Nerven und brachte sein Team mit 73:71 in Front. Sergio Rodriguez machte für die Madrilenen nach einem Fehlwurf von Juan Carlos Navarro alles klar.

Die Copa del Rey wird als Top-Acht-Turnier ausgetragen. Bei Saisonhalbzeit qualifizieren sich die besten acht Mannschaften der Liga automatisch für den Pokal.

Barcelona hatte sich im Halbfinale gegen Unicaja Malaga durchgesetzt, Real gegen Joventut Badalona.

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