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Der Machtkampf zwischen FIBA und den nationalen Verbänden spitzt sich zu
Die FIBA erklärt die Probleme mit dem russischen Verband für geklärt © Getty Images

Der Basketball-Weltverband FIBA hebt die Sperre gegen Russland wieder auf - auch weil ein ehemaliger NBA-Star zum Präsidenten des russischen Verbandes gewählt wird.

Der Basketball-Weltverband FIBA hat den Ausschluss des russischen Verbandes (RBF) nach rund vier Monaten wieder aufgehoben.

Eine Task Force kam zu dem Urteil, dass die drei Hauptprobleme gelöst worden seien.

Die Mitgliedschaft war wegen "institutioneller und rechtlicher Probleme" sowie "fehlender Kontrolle über die Verbandsgeschäfte" ausgesetzt worden.

Die RBF konnte inzwischen nachweisen, dass sie die russischen Klub-Wettbewerbe allein organisiert und dafür verantwortlich ist.

Außerdem wurden Ende August laut FIBA "demokratische und transparente" Wahlen durchgeführt, Präsident ist seitdem der langjährige NBA-Star Andrej Kirilenko. Auch wurden am 18. November neue Statuten eingeführt.

Das russische Männer-Team hatte trotz des Banns im September an der EM teilnehmen dürfen.

Derweil hat die FIBA den mexikanischen Verband (ADEMEBA) vorläufig suspendiert. Auch in diesem Fall geht es um "institutionelle Probleme".

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