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Rolf Beyer (r.) ist Geschäftsführer der Brose Baskets Bamberg
Rolf Beyer (r.) ist Geschäftsführer der Brose Baskets Bamberg © Imago

Im anhaltenden Streit um den Europacup im Basketball wünscht sich Rolf Beyer, Geschäftsführer des deutschen Meisters Brose Baskets Bamberg, einen Dialog zwischen der Euroleague und der FIBA Europe.

Die beiden Institutionen sollten sich "an einen Tisch setzen und einen harmonisierten europäischen Klubwettbewerb schaffen", sagte Beyer der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Der europäische Verband FIBA Europe führt zur kommenden Saison die Champions League ein und kämpft mit der Euroleague um die Klubs, die Atmosphäre ist gestört. Zuletzt drohte der Verband seinen Mitgliedsverbänden mit dem Ausschluss der Nationalmannschaften für FIBA-Wettbewerbe, sollten ihre Klubs Zusagen für die Teilnahme am von der Euroleague organisierten zweitklassigen Eurocup geben.

"Wir haben mit der Bundesliga eine gemeinsame Position definiert. Wir sprechen mit beiden Organisationen. Der deutsche Meister sollte Euroleague spielen", so Beyer, Vizepräsident im BBL-Präsidium. Ein Startplatz wurde der Bundesliga vonseiten der Euroleague bereits zugesagt.

Beyer rechnet allein schon organisatorisch mit einer schwierigen Saison: "Ich befürchte, dass zwei Veranstaltungen, genau genommen sogar vier parallel laufen werden: Euroleague und Eurocup auf der einen, Champions League und FIBA Europe Cup aus der anderen Seite", sagte der 44-Jährige: "Das wird schon ein bisschen Plattentektonik brauchen, bis sich das eingerüttelt hat."

Ob Bamberg in der Champions League antritt, sollte es mit der Euroleague nicht klappen, ließ der Geschäftsführer offen. "Wir werden als Liga die Klubs nicht zwingen, eine Position zu beziehen", sagte Beyer, verschiedene Szenarien seien denkbar:

"Es kann sein, dass die Euroleague sagt: Euer Meister findet nur bei uns statt, wenn die Nummern zwei, drei und vier Eurocup spielen. Und die FIBA könnte entsprechend die Teilnahme an der Champions League und dem Europe Cup verlangen."

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