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Präsident Uli Hoeneß moniert, dass Top-Teams einen unfairen Vorteil gegenüber dem FC Bayern haben
Präsident Uli Hoeneß ist ein großer Förderer der Basketballer beim FC Bayern München © Getty Images

Bayern-Präsident Uli Hoeneß spricht über die Planungen und den Namen der neuen Mega-Halle der Bayern-Basketballer und des EHC Red Bull München.

Präsident Uli Hoeneß vom FC Bayern München hat im Rahmen des 4. Business Circle in München über die neuesten Entwicklungen der neuen Mega-Halle für die Bayern-Basketballer und die Eishockeyspieler des EHC Red Bull München im Olympiapark gesprochen. 

Nach Gesprächen mit Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz bestehe demnach Einigkeit, dass Red Bull die neue Arena bauen wird und die Bayern-Basketballer diese als Mieter nutzen werden.

"Wenn alles glatt läuft, können wir 2020 oder spätestens 2021 in einer neuen Halle im Olympiapark spielen. Diese Halle kann binnen sechs Stunden von einer Eishockeyhalle in eine Basketballhalle verwandelt werden", sagte Hoeneß. 

Keine "Red Bull"-Arena

Auch zum Namen der neuen Arena hat Hoeneß klare Vorstellungen.

"Die neue Halle wird nicht Red Bull Arena heißen", bestätigte der Bayern-Präsident: "Wenn dies alles erledigt ist, werden wir in Gespräche mit unseren Partnern gehen, um das Naming-Right zu klären."

Einen Interessenkonflikt für Bayern, das sich in der Bundesliga mit RB Leipzig misst, sieht Hoeneß nicht. 

"Wenn Red Bull die Halle baut und wir darin Mieter sind, finde ich das völlig okay. Hier muss man den Fußball deutlich abgrenzen", erklärt der Bayern-Boss: "Was ich als Problem gesehen hätte, wäre der Name Red Bull Arena. Den wird es aber - wie gesagt -  nicht geben."

Zuletzt hatte Hoeneß sich bei SPORT1 bereits zum Megaprojekt und der Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz geäußert. 

"Er hat dieses Kleingeld, das notwendig ist, um so eine Halle zu finanzieren", sagte Hoeneß: "Ich bin glücklich, dass wir mit ihm einen Partner finden können, der bereit ist, circa 100 Millionen Euro in solch ein Projekt hineinzustecken. Das könnten wir vom FC Bayern Basketball überhaupt nie stemmen."

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