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ALBA-Boss Marco Baldi feierte 2013/14 den Pokalsieg mit seinem Berliner Team

Pokalsieger ALBA Berlin geht mit ehrgeizigen Zielen in seine Jubiläumssaison und will langfristig wieder die Nummer eins im deutschen Basketball werden.

"Wir wollen ins Halbfinale der BBL und in die Top-16-Runde der Euroleague", sagte Geschäftsführer Marco Baldi, der aber schon weiter in die Zukunft schaute: "Wir wollen eine nicht wegzudenkende Institution sein. Von uns profitiert die ganze Bewegung, das war immer unser Ziel."

Auch mit Blick auf die finanzstarke Konkurrenz von Meister Bayern München und Ex-Serienmeister Brose Baskets Bamberg wird den Berlinern nicht angst und bange.

"Jetzt hören wir nicht auf, jetzt geht es erst richtig los", sagte Baldi vor dem 25. Jahr in der Beko BBL: "Wir waren immer ein Motor für den deutschen Basketball. Titel spielen auf dem Weg in die Zukunft auch eine große Rolle, aber auch eine schwarze Null gehört am Ende des Jahres dazu. Das ist unser Weg."

Axel Schweitzer, Aufsichtsratsboss des achtmaligen Meisters und Pokalsiegers, sieht das ähnlich.

"Wir sehen uns als Treiber der Entwicklung zum ersten Mannschaftssport nach Fußball in Deutschland", sagte Schweitzer und konnte sich einen Seitenhieb nicht verkneifen.

Er wisse nicht "ob es nicht viel besser ist, einen reichen Fußballklub im Rücken zu haben", außerdem könne er nicht einschätzen, wie es sei "einen Mäzen aus Abu Dhabi oder Franken" bei der Hand zu haben. "Aber das ist nicht Alba Berlin", sagte er.

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