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Dusko Savanovic (l.) ist einer von drei Serben im Kader des FC Bayern
Dusko Savanovic (l.) ist einer von drei Serben im Kader des FC Bayern

Volker Stix, stellvertretender Geschäftsführer des FC Bayern Basketball, wehrt sich gegen den Eindruck, der Meister habe in der neuen Saison einen serbischeren Anstrich.

"Ich würde nicht sagen serbisch, sondern europäisch", sagte Stix beim Beko BBL Champions Cup, den die Münchner am Samstagabend in Berlin gegen Pokalsieger ALBA erkämpfen wollen, zu SPORT1.

Kriterium bei der Verpflichtung der Serben Dusko Savanovic, Vasilije Micic und Vize-Weltmeister Vladimir Stimac sei nicht die Nationalität gewesen, sondern ihre Klasse und Erfahrung.

Zudem seien die Bayern bestrebt, Kontinuität in den Kader zu bekommen, und hätten daher viele Zweijahresverträge abgeschlossen.

Head Coach Svetislav Pesic lege großen Wert darauf, dass sich seine Arbeit mit den Spielern nicht nur kurzfristig auszahle, bemerkte Stix. Sowohl der Weggang von MVP Malcolm Delany nach Russland als auch der des Ex-Berliners Deon Thompson nach China habe den FCB geschmerzt.

In der neuen Saison habe die Titelverteidigung in der Beko BBL oberste Priorität, aber auch der Pokal spiele "eine große Rolle". Bei den vorigen beiden TOP-FOUR-Turnieren habe der FCB enttäuscht - auch wenn dies 2014 in Ulm auf die zu kurze Regeneration von nur einem Tag nach dem Euroleague-Spiel in Moskau zurückzuführen gewesen sei.

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