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Ulms Per Günther (r.) und Artlands David Holston (l.) im Zweikampf
Ulms Per Günther (r.) und Artlands David Holston (l.) im Duell © Imago

Siebter Anlauf, siebte Pleite: Im ALLSTAR-Game der Beko BBL gab es für die deutschen Profis erneut nichts zu holen.

Wie bei allen Auflagen zuvor unterlagen sie den "Internationals", nach einer launigen Show in Ulm lautete der Endstand 101:110 (42:57).

Bester Schütze der "Nationals" war Center Tim Ohlbrecht vom Bundesligasechsten ratiopharm Ulm mit 17 Punkten.

Für die von Sasa Obradovic (ALBA Berlin) trainierten "Internationals" traf Javon McCrea (19) von medi Bayreuth am Besten.

Zum wertvollsten Spieler (MVP) wurde der Bamberger Brad Wanamaker gewählt.

Immerhin ein Erfolg ging an die deutschen Basketballer: Der Bayreuther David Brembly gewann den Wettbewerb von der Dreipunktlinie.

Der 21-Jährige, der erst kurzfristig für den verletzten Bryce Taylor vom FC Bayern München ins Starterfeld gerückt war, traf im Finale am häufigsten. Zur Belohnung gab es einen Scheck über 1000 Euro.

Vor ausverkauftem Haus verpatzten die Nationals vor allem das zweite Viertel und gingen mit einem deutlichen 15-Punkte-Rückstand in die Halbzeit.

Der Spaß kam beim sportlich unbedeutenden Event aber trotzdem nicht zu kurz.

Die Bayern-Kollegen Anton Gavel und John Bryant kuschelten nach einem Foul auf dem Boden, für die vier Ulmer Per Günther, Philipp Schwethelm, Tim Ohlbrecht und Will Clyburn war die Partie ohnehin ein Selbstläufer.

In der Halbzeit sorgte Ulms Will Clyburn dann für den zwischenzeitlichen Höhepunkt des Abends.

Im Slam Dunk Contest setzte sich der US-Guard gegen Bayreuths David Brembly durch, der den zweiten Coup des Abends nach dem Gewinn des Dreier-Contests nur knapp verpasste.

Nach der Pause zog die Partie richtig an und das Niveau wurde deutlich besser.

Wanamaker nahm seinen Kollegen Elias Harris bei einem sensationellen Dribbling komplett auseinander, der Tatbestand der Körperverletzung war nach dem "Ankle-Breaker" beinahe erfüllt.

Auf der anderen Seite sorgte Bambergs Daniel Theis mit einem Monsterblock gegen Raymar Morgan für viel Beifall.

Es war der Abschnitt der Nationals, der Vorsprung schmolz vor dem Schlussviertel auf neun Zähler.

Doch in den letzten drei Minuten übernahm das Team von Sasa Obradovic wieder das Kommando.

Bayerns John Bryant pflückte sich Rebound um Rebound aus der Luft und sorgte so für viele neue Würfe seiner Internationals, wodurch den deutschen Profis beim 110:101 auch im siebten Anlauf ein Sieg beim ALLSTAR-Day verwehrt blieb.

Team National - Team International 101:110 (42:57)

Beste Werfer: Ohlbrecht (17), Standhardinger (14), Theis (12), Schwethelm (11), Barthel (10) für Team National
McCrea (19), Johnson (16), Wanamaker (16), Bryant (15), Morgan (14) für Team International
Zuschauer: 6000 (ausverkauft)

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