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Die TBB Trier kassiert im ersten Heimspiel seit der Insolvenz gegen Göttingen eine derbe Klatsche, die BG darf dagegen auf die Playoffs hoffen. Oldenburg siegt nach dem Trainerwechsel.

Die insolvente TBB Trier hat eine Woche nach dem Überraschungserfolg in Oldenburg (80:60) einen herben Rückschlag erlitten.

Gegen die BG Göttingen setzte es ein 68:94 (35:49). Die Niedersachsen haben jetzt ebenso wie der Achte MHP RIESEN Ludwigsburg eine ausgeglichene Bilanz (28:28 Punkte) und dürfen als Zehnter weiter auf die Playoff-Teilnahme hoffen, Trier ist Vorletzter.

Erst am Freitag hatte die Liga nach einem Austausch mit dem Insolvenzverwalter bekannt gegeben, dass die finanziell angeschlagene TBB die Saison zu Ende spielen kann. Das Spiel gegen Göttingen war Triers erste Auftritt vor den heimischen Fans seit dem Insolvenzantrag. 

Die EWE Baskets Oldenburg haben unterdessen ihre Talfahrt in der Beko BBL nach dem Trainerwechsel beendet.

Unter dem neuen Headcoach Mladen Drijencic gewann der frühere deutsche Meister 77:74 (38:36) gegen die Artland Dragons aus Quakenbrück. Drijencic, bisher für das ProB-Team des Klubs verantwortlich, hatte am Montag Sebastian Machowski beerbt. Zuvor hatten es in zehn Spielen sechs Niederlagen gegeben, davon zuletzt zwei am Stück.

Bester Werfer der EWE Baskets, die weiter Tabellensechster sind, war der Serbe Nemanja Aleksandrov mit 21 Punkten. Oldenburg ist in zwei Wochen (11./12. April) Gastgeber des Top Four um den Pokal der Bundesliga.

Machowski hatte nach knapp zweieinhalb Jahren wegen des bislang enttäuschenden Saisonverlaufs seinen Hut nehmen müssen.

Bei den Basketball Löwen Braunschweig gewann ratiopharm Ulm 86: 78 (44:40), festigte Rang vier und ist dem Einzug in die Playoffs wieder ein Stück näher gekommen. Ian Vougioukas (17 Punkte) und Nationalspieler Per Günther (16) waren die Sieggaranten der Gäste.

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