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Differenzen wegen Tickets fürs Finale: NBA-Profi Dennis Schröder und FCB-Macher Marko Pesic
Differenzen wegen Tickets fürs Finale: NBA-Profi Dennis Schröder und FCB-Macher Marko Pesic © getty images / SPORT1

München - FC-Bayern-Macher Marko Pesic erklärt bei SPORT1, warum Dennis Schröder kein Ticket fürs 4. Finale erhielt, Bierhoff aber schon. Er spricht über die Wünsche des NBA-Profis.

Gelegenheits-Fan Oliver Bierhoff brachte dem FC Bayern Glück, die Brose Baskets Bamberg mussten dagegen in Spiel 4 der Beko-BBL-Finals auf ihren prominenten Talisman verzichten.

Ohne Dennis Schröder verpassten es die Bamberger, sich den Meistertitel zu sichern - und müssen nun ins Entscheidungsspiel (So., 15 Uhr im LIVETICKER).

NBA-Profi Schröder, bei den Siegen der Oberfanken im zweiten und dritten Duell vor Ort, hatte von den Münchnern kein Ticket erhalten - und tat seinen Unmut darüber bei instagram kund.

"Nach telefonischer Anfrage meines Bruders bei Herr Marko Pesic wurde nett aber deutlich vermittelt dass es 0 Karten gibt!", postete der21-Jährige. Noch am Sonntag hatte er bei SPORT1 angekündigt, erneut zu kommen.

"Fünf Tickets in der ersten Reihe"

Am späten Mittwochabend sprach dann FCB-Geschäftsführer Pesic mit SPORT1 über die Hintergründe. "Die Anfrage kam am Morgen des Spieltags. Er wollte fünf Tickets in der ersten Reihe, es gab aber im ganzen Audi Dome kein einziges. Ich habe ganz anderen absagen müssen."

Auch schon mal im FC-Bayern-Trikot vor Ort: Fußball-Nationalteammanager Oliver Bierhoff
Auch schon mal im FC-Bayern-Trikot vor Ort: Fußball-Nationalteammanager Oliver Bierhoff © getty images

Medienchef Andreas Burkert ergänzte: "Der Spieltermin stand ja seit einer Woche fest und wir hatten am Ende mehr als 25.000 Kartenanfragen - vermutlich wäre es sogar bei Barack Obama eng geworden." Zudem merkte er an, dass der Kartenwunsch per SMS eingegangen sei.

Pesic erzählte, dass sich Bierhoff, Manager des Fußball-Nationalteams,  gleich am Donnerstag voriger Woche und gemeldet hatte, als noch Tickets verfügbar waren. Am Abend zuvor hatten die Bamberger durch ihren ersten Sieg sichergestellt, dass es in der Best-of-Five-Serie eine vierte Partie geben würde. 

Kurzbesuch bei Spiel 2

Besonders wunderte sich Pesic, dass Schröder den Bayern vorwirft, sein Daumendrücken für den Gegner sei der Grund für die nicht-gewährten Tickets.

"Leider werde ich als parteiisch betitelt und daraus resultiert, dass mir die Verantwortlichen für dieses Spiel keine Karten geben (oder geben wollen?)", schreibt der Spielmacher der Atlanta Hawks.

"Glauben Sie wirklich, dass ich nur Bayern-Fans Tickets gebe?", fragte der Pesic rhetorisch.

Und schickte eine Ermahnung hinterher: "Ich habe wirklich großen Respekt vor Dennis, aber er sollte ein bisschen auf dem Boden bleiben."

Schröder hat Date mit Bamberg

"Es ist mir egal, ob er zu Bamberg hält. Schließlich hat er für Spiel 2 [ebenfalls in München, Anm. d. Red.] ja auch Tickets bekommen", erinnerte der Geschäftsführer. Allerdings, merkte der 38-Jährige an, sei Schröder dort erst mitten im Schlussviertel aufgetaucht.

Die Brose Baskets setzen nun darauf, dass Schröder sie beim Showdown unterstützt. An den Karten werde es jedenfalls nicht scheitern, versicherte ihr Mediendirektor Thorsten Vogt SPORT1 via Twitter: "So viele er will! :-) Nein, ernsthaft, ist bereits verabredet!"

Das dürfte nicht zuletzt Daniel Theis freuen. Schröders Kumpel aus gemeinsamen Braunschweiger Tagen erwischte am Mittwoch mit vier Ballverlusten und drei Fehlwürfen bei vier Versuchen einen gebrauchten Tag.

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