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ALBA Berlin
ALBA Berlin feiert gegen Bayreuth seinen zweiten Saisonsieg © imago

Nach Bayern München feiern auch die weiteren Titelanwärter in der Beko BBL Siege. Während Berlin an die Spitze stürmt, hat Bamberg doppelten Grund zur Freude.

Zwei Tage nach Vizemeister Bayern München ist auch Titelträger Brose Baskets Bamberg standesgemäß in die 50. Saison der Beko BBL gestartet. Die Franken gewannen bei den Löwen Braunschweig 79:63 (48:25) und gaben zudem die Vertragsverlängerung ihres Cheftrainers Andrea Trinchieri bekannt.

Der 48 Jahre alte Italiener unterschrieb bis zum Ende der Spielzeit 2016/17. Die Bayern hatten am Samstag den Baskets Oldenburg beim 82:56 keine Chance gelassen.

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ALBAs Will Cherry (l.) gelangen gegen Bayreuth elf Punkte © imago

Die Tabellenführung übernahm der achtmalige Champion ALBA Berlin, dem bereits der zweite Sieg der jungen Saison gelang. Das Team von Trainer Sasa Obradovic, das im Sommer fünf Leistungsträger abgegeben hatte, bezwang medi Bayreuth 97:77 (49:42), bereits am Donnerstag hatten die Berliner im vorgezogenen Auftaktspiel ratiopharm Ulm geschlagen.

Ulm verlor am Sonntag überraschend auch das zweite Spiel. Der Vizemeister von 2012 unterlag den Baskets Würzburg 78:86 (46:46). Die MHP Riesen Ludwigsburg gewannen bei Aufsteiger Giessen 46ers 78:65 (42:33).

Strelnieks und Wanamaker stark

Bereits am Samstag hatten die Walter Tigers Tübingen gegen BG Göttingen einen 98:56-Kantersieg gefeiert. Außenseiter Crailsheim Merlins überraschte beim 91:89 gegen die Telekom Baskets Bonn, Phoenix Hagen gewann beim Mitteldeutschen BC 79:72.

Bamberg legte den Grundstein zum erfolgreichen Saisonstart in Braunschweig im zweiten Viertel. Der siebenmalige Titelträger dominierte in diesem Abschnitt die Gastgeber nach Belieben und ließ bei 26 eigenen Punkten ganze sechs Zähler zu. Beste Schützen der Bamberger waren der Lette Janis Strelnieks und US-Amerikaner Bradley Wanamaker (je 17 Punkte).

Berlin setzte sich im zweiten Heimspiel der Saison vor 8340 Zuschauern in der Arena am Ostbahnhof gegen Bayreuth erst im dritten Viertel ab. Für die Gastgeber punkteten fünf Spieler zweistellig, der amerikanische Point Guard Jordan Taylor erzielte 17 Zähler.

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