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Der FC Bayern Basketball beendet in Bremerhaven seine Pleitenserie - überzeugen kann er einmal mehr nicht. Rivers bewahrt im entscheidenden Moment die Nerven.

Dem FC Bayern Basketball ist nur mit Mühe ein erster kleiner Schritt aus der Krise gelungen.

Das Team von Trainer Svetislav Pesic gewann bei Außenseiter Eisbären Bremerhaven nach Verlängerung mit 86:80 (72:72, 38:46) und holte den ersten Sieg seit drei Wochen.

Die Münchner hatten zuletzt wettbewerbsübergreifend fünfmal in Folge verloren.

Wie zuletzt präsentierten sich die Münchner schwach, fehleranfällig und liefen bei den nur einmal in dieser Saison siegreichen Eisbären permanent einem Rückstand hinterher. 

Entscheidung in der Overtime

Erst im Schlussviertel kamen die Münchener wieder heran, 2,8 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit bewahrte sie ein Bayern-Moment zur rechten Zeit vor einer erneuten Pleite: K.C. Rivers versenkte aus schwerer Bedrängnis heraus einen Dreier aus und sorgte für zusätzliche fünf Minuten.

Eisbär
Das Maskottchen der Eisbären verzweifelt am Dreier von KC Rivers © SPORT1

In der Verlängerung hatte der Favorit die besseren Nerven.

Beste Werfer der Bayern waren Rivers und Deon Thomson mit jeweils 19 Punkten, als Topscorer der Bremerhavener kam Larry Gordon auf 14 Punkte.

Ludwigsburg zieht mit ALBA gleich

Die MHP Riesen Ludwigsburg haben derweil den ersten Ausrutscher von ALBA Berlin genutzt und nach Punkten mit dem Tabellenführer gleichgezogen. Am 9. Spieltag setzte sich die Mannschaft von Trainer John Patrick bei medi Bayreuth mit 77:75 (37:33) durch.

Ludwigsburg liegt nun wie der frühere Serienmeister aus der Hauptstadt bei 16:2 Punkten. Alba hatte am Samstag bei den EWE Baskets Oldenburg mit 76:79 (36:39) verloren.

Ludwigsburg hatte bei den bislang erst dreimal siegreichen Bayreuthern allerdings mehr Mühe als erwartet, lag immer wieder zurück und musste bis in die Schlusssekunden zittern. Mustafa Shakur hatte als bester Werfer mit 17 Punkten entscheidenden Anteil am Erfolg.

Die Frankfurt Skyliners beeindruckten bei den Telekom Baskets Bonn zudem mit einem 82:59 (37:21)-Kantersieg und setzten sich mit 14:4 Punkten im Verfolgerfeld fest.

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