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Für Sebastian Machowski sind die Eisbären die dritte Trainerstation in der Beko BBL
Für Sebastian Machowski sind die Eisbären die dritte Trainerstation in der Beko BBL © Getty Images

Die Eisbären Bremerhaven reagieren auf die sportliche Talfahrt in der Beko BBL. Die Norddeutschen setzen ihre Hoffnung auf einen Wechsel auf der Trainerposition.

Die Eisbären Bremerhaven haben auf die sportliche Misere in der Beko Basketball Bundesliga reagiert und Sebastian Machowski als neuen Trainer bis zum Saisonende verpflichtet.

Der 44-Jährige übernimmt den Posten von Chris Harris, der wieder als Co-Trainer fungieren wird.

"Bedauerlicherweise blieb uns nach den desolaten Auftritten gegen Frankfurt, Berlin und Ulm keine andere Wahl mehr, als erneut den Cheftrainer zu wechseln", begründete Geschäftsführer Jan Rathjen den Personalwechsel. "Chris Harris hat wirklich alles versucht, aber die Mannschaft befindet sich seit Wochen in einer Abwärtsspirale und personelle Veränderungen im Spielerkader sind nicht mehr möglich."

Harris war erst im Januar zum Cheftrainer befördert worden, nachdem er die Mannschaft nach der Entlassung von Muli Katzurin im November interimsweise übernahm.

Machowski, der am Dienstagabend bereits das erste Training leitete, ist in der Beko BBL derweil kein Unbekannter. Der "Coach of the Year 2013" war bereits als Trainer in Braunschweig (2009-2012) und in Oldenburg (2012-2015) aktiv.

"Die Mannschaft hat definitiv das Potential, um die Klasse zu halten", gab sich Machowski optimistisch.

Bremerhaven belegt mit nur fünf Siegen und 18 Niederlagen derzeit den 17. Platz, der am Ende der Saison den Abstieg bedeuten würde. (Die Tabelle der Beko BBL)

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