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Bayern liefert beim Gastspiel in Ludwigsburg eine starke Leistung ab. Beim nie gefährdeten Sieg sorgt ein Bandencrash für Lacher. ALBA löst das Playoff-Ticket.

Der FC Bayern hat im Topspiel der Bundesliga einen klaren Sieg eingefahren. 

Der Tabellenzweite der Beko BBL setzte sich mit 100:71 (56:35) gegen die MHP Riesen Ludwigsburg durch. Bester Werfer der Münchner bei einem nie gefährdeten Triumph war Shooting Guard Bryce Taylor mit 23 Zählern. Mit John Bryant, Nihad Djedovic und Maximilian Kleber trafen drei weitere Spieler der Roten trafen zweistellig. 

Auf der Gegenseite sammelte der US-Amerikaner Royce O'Neale die meisten Zähler (17). 

Djedovic sorgte derweil für den kuriosesten Korb des Spiels: Der Flügelspieler wurde bei einem erfolgreichen Dreier gefoult und krachte in die Werbebande. Als Bayerns Bankspieler ihm helfen wollten, fiel die elektronische Bande jedoch auf den 26-Jährigen. Djedovic blieb jedoch unverletzt.

Pesic lobt sein Team

"Jeder hat gesehen, dass wir heute ein exzellentes, perfektes Spiel abgeliefert haben", lobte FCB-Coach Svetislav Pesic seine Spieler ungewohnt überschwänglich. "Nur fünf Turnovers sind Rekord für diese Saison, und das gegen eine Mannschaft mit einer aggressiven Defense."

Bayern rangiert in der Tabelle weiter hinter Spitzenreiter Brose Baskets Bamberg auf Platz zwei, die Riesen liegen vor ALBA Berlin auf Platz fünf.

Berlin löst Playoff-Ticket

Die Albatrosse qualifizierten sich vier Spieltage vor dem Hauptrundenende als sechstes Team für die Playoffs. 

Der frühere Serienmeister gewann am Samstagabend gegen Schlusslicht Crailsheim Merlins mit 90:68 (44:32). 

Trainer Sasa Obradovic musste nach der Rangelei im Heimspiel gegen Bonn am vergangenen Samstag auf die von der Liga gesperrten Kresimir Loncar und Will Cherry verzichten. Bester Werfer für Berlin war Elmedin Kikanovic mit 23 Punkten, Jordan Taylor kam auf 20 Zähler. Für die Crailsheimer erzielte Antonio Graves 17 Punkte.

Gießen verpasst Chance

Die Giessen 46ers verloren 71:87 (35:45) in Ulm und verpassten den Sprung auf die Playoff-Ränge. Daneben verpassten auch die Tigers Tübingen durch eine 87:89 (57:46)-Niederlage gegen Phoenix Hagen einen möglichen Befreiungsschlag im Abstiegskampf.

Braunschweig gewann vor heimischen Publikum 90:81 (50:40) gegen die BG Göttingen. Gewinnen die Eisbären Bremerhaven am Sonntagnachmittag gegen Würzburg, rutscht Göttingen auf den vorletzten Tabellenplatz ab. 

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