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Anton Gavel (l.) war mit 24 Punkten Topscorer der Partie © imago

Nach dem umstrittenen Spiel vier zieht Bayern den Kopf aus der Schlinge und gewinnt gegen Ludwigsburg. Der FCB beginnt nervös, dann dreht der überragende Anton Gavel auf.

Der deutsche Vizemeister Bayern München steht zum vierten Mal in Folge im Halbfinale der Beko Basketball-Bundesliga und trifft nun auf Titelverteidiger Brose Baskets Bamberg.

Die Münchner um Trainer Svetislav Pesic gewannen das entscheidende Spiel gegen die MHP Riesen Ludwigsburg mit 87:76 (42:41) und entschieden die Viertelfinalserie mit 3:2 für sich. In der Vorschlussrunde kommt es damit zur Neuauflage des Vorjahresfinals. Spiel eins zeigt SPORT1 am Sonntag ab 13.15 Uhr LIVE im TV.

Das zweite Halbfinale bestreiten ratiopharm Ulm und die Frankfurt Skyliners.

Der Titelkandidat aus München startete nach der umstrittenen Wertung des vierten Spiels am vergangenen Dienstag in Ludwigsburg mit Wut im Bauch, hatte zu Beginn aber durchaus seine Schwierigkeiten mit dem Vorrundenfünften.

Bis zur Halbzeit trat Ludwigsburg auf Augenhöhe an, im dritten Viertel zogen die Bayern angetrieben vom starken Anton Gavel aber davon. Der gebürtige Slowake war mit 24 Punkten bester Werfer der Gastgeber, für Ludwigsburg kam Jon Brockman auf 23 Zähler.

Durch den Sieg der Münchner am Donnerstagabend im fünften Vergleich verliert Spiel vier an Brisanz. Die Bayern hatten die Partie verloren (69:75), anschließend allerdings Einspruch eingelegt, weil ein Korbleger des Amerikaners Alex Renfroe Sekunden vor dem Ende nach unzulässiger Videoansicht aberkannt worden war.

Die Spielleitung der Beko Basketball-Bundesliga wies den Protest ab.

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