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Bambergs Brad Wanamaker (r.) kam im Viertelfinal-Spiel 2 zwar nur auf vier Punkte, verteilte aber sieben Assists
Bambergs Brad Wanamaker (r.) kam im Viertelfinal-Spiel 2 zwar nur auf vier Punkte, verteilte aber sieben Assists © Imago

Der Titelverteidiger siegt auch in Würzburg deutlich und steht kurz vor dem Halbfinale - obwohl der Award-Gewinner schwächelt. Ein furioser Start schockt die Gastgeber.

Meister Brose Baskets Bamberg steht mit einem Bein im Playoff-Halbfinale der Beko Basketball Bundesliga (BBL).

Der Hauptrundensieger gewann auch das zweite fränkische Duell bei Außenseiter s.Oliver Baskets Würzburg mühelos mit 108:71 (53:29) und führt damit in der Best-of-Five-Serie 2:0.

Zugleich schrieben die Bamberger mit dem höchsten Playoffsieg, der einem Auswärtsteam seit der Datenaufzeichnung der Bundesliga im Jahr 1998 gelang, Geschichte. 

Der Playoffbaum der Beko BBL 2016 © SPORT1

Trinchieri schwärmt

Bester Werfer bei den wie schon im ersten Duell am Sonntag (95:54) haushoch überlegenen Bambergern war Janis Strelnieks mit 19 Zählern.

Der gebrauchte Tag des gerade zum besten Offensivspieler der Liga gekürten Brad Wanamaker (alle sechs Würfe aus dem Feld daneben) fiel nicht ins Gewicht.

"Normal wäre, dass nach einem hohen Sieg in Spiel 1 die Spannung etwas nachlässt", meinte Trainer Andrea Trinchieri. "Aber wir haben eine tolle Mannschaft, die weiß, um was es geht."

Zurück in die Festung

Bei Würzburg punktete Lamonte Ulmer (18) am häufigsten.

Mit einem Sieg im dritten Viertelfinal-Spiel am Sonntag (15.30 Uhr) könnte Bamberg alles klar machen. Zu Hause ist der Titelverteidiger in dieser Saison noch ungeschlagen.

Bamberg ließ von Beginn an keinerlei Zweifel am Sieg aufkommen und legte mit 13:0 einen furiosen Start hin. In der Folge bauten die Gäste den ohnehin komfortablen Vorsprung sukzessive aus und feierten am Ende einen nie gefährdeten Kantersieg.

Stenogramm:

s.Oliver Baskets Würzburg - Brose Baskets Bamberg 71:108 (29:53)
Beste Werfer: Ulmer (18), Lane (11), Tuttle (10) für Würzburg - Strelnieks (19), Zisis (17), Melli (15), Harris (15) Heckmann (11) für Bamberg

Zuschauer: 3140

Playoff-Stand: 0:2

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