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ALBA Berlin steht in der Viertelfinalserie gegen die Fraport Skyliners vor dem Aus © Imago

Berlin kassiert gegen Frankfurt die zweite Pleite und steht vor dem Viertelfinal-K.o. Ulm ringt Oldenburg daheim nieder, Per Günther stellt seinen Punkterekord ein.

Der achtmalige deutsche Meister ALBA Berlin steht in den Playoffs der Beko BBL vor dem Aus.

Im zweiten Viertelfinalspiel unterlag Berlin FIBA-Europe-Cup-Sieger Frankfurt Skyliners 65:71 (23:32) und geriet in der best-of-five-Serie mit 0:2 in Rückstand.

Bei einer erneuten Niederlage im dritten Duell am Samstag in Frankfurt (18.30 Uhr) wäre ALBA ausgeschieden.

Der Playoff-Baum der Beko BBL © SPORT1

Der vorzeitige K.o. droht auch den EWE Baskets Oldenburg. Die Niedersachsen verloren das zweite Spiel bei ratiopharm Ulm 80:85 (38:42).

Ulm benötigt zum Einzug ins Halbfinale einen Sieg aus maximal drei Spielen.

Berlin lief vor 7312 Zuschauern nach einem schwachen zweiten Durchgang einem Rückstand hinterher. Zwar steigerte sich die Mannschaft von Trainer Sasa Obradovic zu Beginn der zweiten Halbzeit, verpasste aber die Wende.

Berlins Top-Scorer waren Ismet Akpinar und Robert Lowery mit je elf Punkten, für Frankfurt erzielte Philip Scrubb 17 Zähler.

Ulm konnte sich auf Per Günther und Raymar Morgan verlassen, die zusammen für 63 Punkte sorgten.

"Wir wussten, dass es eine Energiefrage werden würde", schnaufte Günther durch. Mit 35 Punkten hatte der Spielmacher seine Karrierebestleistung (aus dem Viertelfinale 2013 gegen Artland) eingestellt, 12 seiner 15 Würfe aus dem Feld verwandelt und neun Assists verteilt.

Trainer Thorsten Leibenath lobte: "Wir haben heute eine beeindruckende kämpferische Leistung gezeigt, und das mit einer Sieben-Mann-Rotation."

Für Oldenburg trafen Rickey Paulding (26) und Vaughn Duggins (21) am häufigsten.

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