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Svetislav Pesic kassierte mit dem FC Bayern in Spiel eins eine derbe Klatsche
Svetislav Pesic wurde gegen Frankfurt zum wiederholten Male der Halle verwiesen © Getty Images

Der Bayern-Coach ledert nach seiner Verbannung gegen Frankfurt gegen die Schiedsrichter und kündigt seinen Abschied an. Konsequenzen durch die Liga muss er nicht fürchten.

Trainer Svetislav Pesic von Vizemeister Bayern München drohen wegen seiner öffentlichen Schiedsrichterkritik nach dem Heimspiel gegen die Fraport Skyliners (78:76) keine Konsequenzen durch die Beko Basketball Bundesliga.

"Wir werden aktuell nicht tätig werden", sagte BBL-Sprecher Dirk Kaiser.

Pesic (66) hatte in der Schlussphase sein zweites technisches Foul bekommen und daraufhin die Halle verlassen müssen.

Im Interview bei telekombasketball.de machte der Coach nach Spielschluss seinem Ärger Luft. "Ich bin seit langem unter Kontrolle", sagte Pesic: "Der Technische Kommissar hat gesagt: Das reicht, dieser große Trainer soll bestraft werden." Anschließend kündigte der Serbe seinen Rücktritt zum Saisonende an: "Zu 99 Prozent mache ich nicht weiter."

Knapp sechs Minuten vor dem Ende hatte Pesic das Spielfeld betreten. Ein Regelverstoß, der mit einem technischen Foul zu ahnden ist. "Die Schiedsrichter haben gemäß der Vorgaben, die allen Coaches bekannt sind, gehandelt. Dass Übertretungen geahndet werden, ist ebenfalls bekannt", sagte Kaiser.

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