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Dirk Nowitzki mit Fans bei der Basketball-EM in Berlin
Dirk Nowitzki ist derzeit ein beliebtes Motiv für die Fotos der Fans © Getty Images

Die Organisatoren der Vorrunde der Basketball-EM in Berlin haben nach den ersten beiden Spieltagen ein positives Zwischenfazit gezogen.

"Wir sind extrem zufrieden. Die deutschen Spiele sind fünf Mal ausverkauft, und wir haben nach zwei Spieltagen schon 56.910 Zuschauer bei allen sechs Gruppenspielen in der Halle gehabt", sagte Wolfgang Brenscheidt, der Eventdirektor der EuroBasket-Vorrunde in Berlin, am Montag.

Nach Möglichkeit sollen zu den insgesamt 15 Begegnungen an fünf Spieltagen mehr als 100.000 Zuschauer in die Arena am Ostbahnhof der Hauptstadt strömen. Brenscheidt, der als Generalsekretär beim Deutscher Basketball Bund (DBB) arbeitet, hofft sogar, "dass wir die Marke von 120.000 Zuschauern knacken können. Das wäre eine fantastische Zahl".

Kalkuliert waren bei den deutschen Spielen jeweils 12.500, bei den übrigen durchschnittlich 6000 Zuschauer, erklärte Brenscheidt. "Wir liegen deutlich über dem Soll."

Je nach Sicherheitskonzept dürfen zu den deutschen Begegnungen in der Gruppe B zwischen 12.500 und 13.500 Fans in die Halle. Doch auch bei den Partien ohne Beteiligung von Dirk Nowitzki und Co. gab es großen Zuspruch.

Fans aus Island, Serbien, Italien, Spanien und der Türkei sind in großer Anzahl in die Hauptstadt gereist. "Auch deswegen können wir mit den Zahlen sehr zufrieden sein", sagte Brenscheidt.

Auch in Sachen Medienaufkommen ist Berlin in der Vorrunde der Spitzenreiter. Von insgesamt etwa 1000 Akkreditierungsanfragen der Journalisten für das Turnier wurden 600 in Deutschland gestellt, die Spiele werden in 161 Länder übertragen. "Der Ansturm hat uns fast überrollt. Uns freut es extrem, dass die Aufmerksamkeit für dieses Event so hoch ist", sagte Brendscheidt.

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