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Frankfurt Skyliners
Die Frankfurt Skyliners bezwangen im Finale Pallacanestro Varese © Getty Images

Die Frankfurt Skyliners feiern ihren ersten Erfolg auf europäischer Bühne. Im Endspiel ringen die Hessen dank eines starken Schlussviertels Varese nieder.

Basketball-Bundesligist Fraport Skyliners hat den ersten Europapokal-Titel seiner Vereinsgeschichte gewonnen. 

Im Finale des drittklassigen FIBA Europe Cups besiegten die Frankfurter im französischen Chalon-sur-Saône den italienischen Vertreter Pallacanestro Varese nach einem furiosen Endspurt mit 66:62 (25:31).

"Wie wir als Team gekämpft haben – unglaublich", wunderte sich Nationalspieler Danilo Barthel. "Der Rest ist jetzt einfach nur Party!"

Robertson zum MVP gekürt

Die Skyliners hatten zu Beginn Pech im Abschluss und waren besonders von der Dreierlinie zu ungefährlich. Erst im Schlussviertel arbeitete sich das Team von Trainer Gordon Herbert ins Spiel und kämpfte Varese nieder.

"Es ist kaum zu fassen, wie wir zurückgekommen sind, als Team zusammengehalten haben und gemeinsam einen Weg gefunden haben, dieses Spiel noch zu gewinnen", sagte Herbert.

Topscorer der Partie war Vareses Christopher Wright mit 19 Punkten, für Frankfurt brachte der zum MVP gewählte Routinier Quantez Robertson 15 Zähler auf das Scoreboard, neun davon im Schlussviertel.

Der Triumph der Frankfurter war erst der vierte internationale Titel für eine deutsche Vereinsmannschaft nach ALBA Berlin (1995/Korac Cup), dem Mitteldeutschen BC (2004/FIBA EuroCup Challenge) und der BG Göttingen (2010/EuroChallenge).

Am Dienstagabend werden die Euro-Helden am Römer durch Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann empfangen.

Stenogramm:

Pallacanestro Varese/Italien - Frankfurt Skyliners 62:66 (31:25)
Beste Werfer: Wright (19), Wayns (16) für Varese - Robertson (15), Theodore (13), Voigtmann (11) für Frankfurt.

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