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München - Nach toller Aufholjagd müssen sich die Berliner geschlagen geben und verpassen dadurch die Wiederholung des Hinspiel-Coups. Tibor Pleiß agiert bei Barcelona erneut glücklos.

ALBA Berlin hat in der Euroleague eine weitere große Überraschung knapp verpasst.

Der Bundesliga-Zweite verlor am achten Spieltag der Top-16-Runde beim spanischen Meister FC Barcelona, bei dem Nationalspieler Tibor Pleiß unter Vertrag steht, erst nach Verlängerung mit 82:92 (77:77, 32:40).

Fünfte Niederlage

Im Kampf um den Viertelfinaleinzug hat die Mannschaft von Sasa Obradovic nach der fünften Niederlage im achten Spiel nun zwei Siege weniger auf dem Konto als der direkte Rivale Barcelona.

Das Hinspiel am 2. Januar hatte ALBA in eigener Halle noch mit 80:70 gewonnen.

Vor zwei Wochen war den Hauptstädtern bei Titelverteidiger Maccabi Tel Aviv (66:59) ein weiterer Coup gelungen.

Starkes Comeback

Die Berliner kämpften sich dank eines fulminanten Schlussviertels (31:18) in die Verlängerung.

Dort spielte Barcelona allerdings seine größere Klasse und Routine aus.

"Das war eine schwierige Partie", sagte Barcelonas Tomas Satoransky im Anschluss, "Berlin ist eine starke Mannschaft, vor allem defensiv. Es war ein großartiges Spiel, wir haben ganz schön gelitten. Aber die Hauptsache war, dass wir der Verlängerung stark waren."

Pleiß enttäuscht

Beste Werfer der Albatrosse waren Alex Renfroe und Reggie Redding mit jeweils 20 Punkten, für Barcelona war Justin Doellman (17 Zähler) am erfolgreichsten.

Pleiß, der bei den Blaugrana von der Bank kam, blieb in acht Einsatzminuten ohne Punkt.

Am Mittwoch empfängt Berlin den punktgleichen litauischen Rekordmeister Zalgiris Kaunas.

Stenogramm:

FC Barcelona - Alba Berlin 92:82 (40:32, 77:77) n.V.
Beste Werfer: Doellman (17), Tomic (16), Navarro (14), Satoranski (11), Thomas (11) für Barcelona - Redding (20), Renfroe (20), Radosevic (19) für Berlin
Zuschauer: 4897

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