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Die Albatrosse dürfen in der Euroleague weiter vom erstmaligen Einzug ins Viertelfinale träumen. Trotz gutem Start und klarer Führung gerät der Sieg gegen Belgrad noch in Gefahr.

Pokalsieger ALBA Berlin darf in der Euroleague weiter vom erstmaligen Einzug ins Viertelfinale träumen.

Die Hauptstädter feierten am zwölften Spieltag der Top-16-Runde mit dem 73:68 (39:24) gegen Roter Stern Belgrad mit Nationalspieler Maik Zirbes ihren sechsten Sieg (Datencenter: Ergebnisse und Spielplan).

Entscheidend wird das Spiel am kommenden Donnerstag bei Panathinaikos Athen. Die Griechen belegen vor Berlin den vierten Platz in der Gruppe E, der zum Weiterkommen berechtigt. Nur ein Sieg würde ALBAs Chancen erhalten (Datencenter: Tabelle).

Topscorer Banic in Marjanovic' Schatten

Marko Banic Wurf
Marko Banic war Topscorer bei ALBA © Getty Images

Topscorer aufseiten des achtmaligen deutschen Meisters war Marko Banic mit 18 Punkten. Überragender Mann auf dem Parkett war aber Belgrads Boban Marjanovic, der 27 Punkte und zehn Rebounds verbuchte.

"Ich war sehr zufrieden mit der ersten Hälfte, in der wir das Spiel vollkommen kontrolliert haben", sagte ALBA-Trainer Sasa Obradovic. "In der zweiten Hälfte haben wir eine Menge individueller und taktischer Fehler gemacht, was zeigt, dass es uns noch immer an Erfahrung in der Euroleague mangelt. Aber dennoch haben wir am Ende einen Weg gefunden, zu gewinnen."

Spiel eins nach Ausschreitungen ohne Zwischenfälle

Die Gastgeber begannen hochkonzentriert und führten bereits nach dem ersten Viertel mit 13 Punkten. Doch in der zweiten Spielhälfte schmolz der deutliche Vorsprung - auch aufgrund eines immer treffsichereren Marjanovic in den Reihen der Gäste.

Von dem zwischenzeitlichen Ausgleich ließen sich die Albatrosse jedoch nur kurz beeindrucken, und entschieden die Partie in der Schlussphase schließlich zu ihren Gunsten.

Im ersten ALBA-Heimspiel seit dem von Ausschreitungen überschatteten Duell mit Galatasaray Istanbul (75:68) in der Vorwoche blieb es auf den Rängen ohne Zwischenfälle.

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