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Bamberg muss sich wie schon in den beiden vergangenen Jahren zum Auftakt geschlagen geben © Imago

Bamberg - Brose Bamberg kann seine eigenen Ansprüche beim ersten Spiel in der Euroleague noch nicht bestätigen. Wie schon in den letzten Jahren setzt es eine Pleite.

Der deutsche Meister Brose Bamberg hat durch den dritten EuroLeague-Fehlstart hintereinander seine Ansprüche auf einen Fixplatz im Elitewettbewerb sportlich nicht bestätigen können.

Die Oberfranken mussten sich gegen den israelischen Meisterschafts-Dritten Maccabi Tel Aviv durch ein 71:88 (36:37) trotz einer zwischenzeitlichen Acht-Punkte-Führung wie schon in den beiden vergangenen Jahren zum Europacup-Auftakt geschlagen geben.

Bruch in der Schlussphase

Bamberg, das nach insgesamt drei Top-16-Teilnahmen in der vergangenen Saison als Viertletzer der Hauptrunde unmittelbar vor Tel Aviv den Einzug ins Viertelfinale deutlich verpasst hatte, offenbarte bei seinem internationalen Saisondebüt wie schon in seinen ersten Bundesliga-Spielen noch mangelnde Konstanz.

Beim Endspurt der Gäste mit 16 Zählern in Folge brachen die Hausherren zudem völlig ein. Bambergs beste Werfer waren vor 6150 Zuschauern Nikos Zisis (18 Punkte) sowie Leon Radosevic und Ricky Hickman (beide elf). 

Zwei Auswärtsspiele für Bamberg

Für die nächsten beiden Begegnungen in der EuroLeague, für die Bamberg künftig wie elf kontinentale Spitzenklubs automatisch startberechtigt sein möchte, muss der deutsche Double-Gewinner reisen.

Am 19. Oktober (Donnerstag) erwartet Panathinaikos Athen den deutschen Meister, ehe das Team von Trainer Andrea Trinchieri sechs Tage später (25. Oktober/Mittwoch) bei Unicaja Malaga in Spanien antreten muss.

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