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Chris Fleming und Dennis Schröder sind beim Supercup dabei
Dennis Schröder (l.) und Coach Chris Fleming haben bei der EM-Quali machbare Aufgaben vor sich © Getty Images

Die deutschen Basketballer haben in der Qualifikation für die EM 2017 lösbare Aufgaben vor sich - mit einem der Gegner hat das DBB-Team besonders gute Erfahrungen.

Die deutschen Basketballer haben in der Qualifikation für die EM 2017 lösbare Aufgaben vor sich. Das Team von Bundestrainer Chris Fleming spielt gegen die Nachbarländer Niederlande, Österreich und Dänemark.

Dies ergab die Auslosung am Freitag in Freising. Die sieben Gruppenersten und die vier besten Zweiten qualifizieren sich für die Titelkämpfe, die in Finnland, Israel, Rumänien und der Türkei ausgetragen werden.

"Dänemark kenne ich noch nicht, da käme ein Urteil zu früh. Ich habe allergrößten Respekt vor den Niederlanden und vor Österreich. Wir haben gegen beide Teams beim Turnier in Trient gespielt und ich kann sagen, dass es die physischten Gegner des gesamten Sommers für uns waren", so Fleming: "Insofern werden wir sicherlich ordentlich zu tun bekommen und müssen voll konzentriert sein."

"Es muss unser Anspruch sein, sich in dieser Gruppe durchzusetzen, es hätte uns sicher schlimmer treffen können", sagte DBB-Vizepräsident Armin Andres: "Aber Europa ist im Basketball sehr eng zusammengerutscht, man kann keinen Gegner auf die leichte Schulter nehmen."

Die Mannschaft des Deutschen Basketball Bundes (DBB), die im vergangenen Jahr mit Superstar Dirk Nowitzki in der EM-Vorrunde in Berlin gescheitert war und keine Chance mehr auf eine Olympia-Teilnahme hat, wurde aus Topf 1 als Kopf der Gruppe B gezogen. Los geht es voraussichtlich mit einem Heimspiel gegen Dänemark (31. August), zum Abschluss geht es in die Niederlande (17. September).

Das DBB-Team hatte die EuroBasket 2015 mit viel Mühe als Tabellenzweiter der Qualifikation hinter Polen erreicht. Auch im Sommer 2014 ging es unter dem damaligen Bundestrainer Emir Mutapcic gegen Österreich, es gelangen zwei Siege.

Die Gruppen im Überblick:

Gruppe A: Belgien, Island, Schweiz, Zypern

Gruppe B: DEUTSCHLAND, Niederlande, Österreich, Dänemark

Gruppe C: Russland, Bosnien und Herzegowina, Schweden

Gruppe D: Polen, Estland, Weißrussland, Portugal

Gruppe E: Slowenien, Ukraine, Bulgarien, Kosovo

Gruppe F: Georgien, Montenegro, Slowakei, Albanien

Gruppe G: Mazedonien, Ungarn, Großbritannien, Luxemburg

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