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Bastian Wernthaler findet: "Es hätte schlimmer kommen können"
Bastian Wernthaler ist Fachanwalt für Zivil-, Sport- und Strafrecht © Getty Images

Bastian Wernthaler wird beim Deutschen Basketball Bund (DBB) zum zweiten Mal Frauen-Bundestrainer.

Der Rechtsanwalt aus München, bis zum Saisonende Chefcoach bei Meister und Pokalsieger TSV Wasserburg, beerbt Alexandra Maerz.

Der Vertrag der Berlinerin war Ende des vergangenen Jahres ausgelaufen und nicht verlängert worden.

Wernthaler übernimmt das Amt als Honorartrainer zunächst für zwei Jahre. Der 38-Jährige hatte die DBB-Frauen 2011 zur EM geführt.

Weder sein Nachfolger Andreas Wagner (2012) noch Maerz (2013-2014) schafften es, sich mit der Mannschaft für eine Endrunde zu qualifizieren.

"Wir sind sehr froh, dass Bastian Wernthaler die Nationalmannschaft übernimmt. Er ist nachweislich einer der besten und erfolgreichsten Damentrainer in Deutschland, kennt alle Spielerinnen und hat bereits mit den meisten von ihnen gearbeitet", sagte DBB-Vizepräsident Armin Andres.

Der neue Bundestrainer entschied sich für den Posten, da die Aufgabe in Wasserburg zu zeitintensiv geworden war. Ziel mit dem Nationalteam sei es nun, "mittelfristig regelmäßig an Europameisterschaften teilzunehmen und dort auch eine ordentliche Rolle zu spielen".

Wernthaler hat mit Wasserburg auf nationaler Ebene fast alles gewonnen. Das Team wurde unter seiner Regie 2013 und 2014 Meister, 2014 und 2015 Pokalsieger.

Die abgelaufene Hauptrunde beendete die Mannschaft ohne Niederlage.

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