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Dirk Nowitzki zeichnete sich gegen Polen erstmals in diesem Sommer als Topscorer aus
Dirk Nowitzki zeichnete sich gegen Polen erstmals in diesem Sommer als Topscorer aus © Imago

Hamburg - Das DBB trumpft beim Supercup gegen Polen auch ohne Dennis Schröder auf. NBA-Star Dirk Nowitzki ist bester Werfer, auch Tibor Pleiß glänzt. Der Turniersieg steht bereits fest.

Die deutsche Basketball-Nationalmannschaft um Superstar Dirk Nowitzki hat auch das zweite Spiel beim Supercup in Hamburg und damit auch vorzeitig das Turnier gewonnen.

Einen Tag nach dem Sieg gegen Lettland (85:80) setzte sich die Mannschaft von Bundestrainer Chris Fleming 82:69 (44:31) gegen Polen durch und hat das heimische Vier-Länder-Turnier gewonnen. Der Turniersieg in Hamburg stand schon vor dem dritten Spiel am Sonntag fest, durch das 81:79 (31:33) der Letten gegen den letzten DBB-Gegner Türkei ist der deutschen Mannschaft Platz eins nicht mehr zu nehmen.

NBA-Profi Nowitzki (37) von den Dallas Mavericks verbuchte in 23:15 Minuten Einsatzzeit als Topscorer 18 Punkte und zeigte sein bislang bestes Spiel in diesem Sommer. 

"Das war ein super Sieg. Die Polen haben es uns schwer gemacht. Es war das erste Mal, dass ich einen guten Rhythmus gefunden habe", sagte Nowitzki beim NDR.

Zuvor sei es nicht wie erhofft für ihn gelaufen: "Die ersten Wochen waren schwer für mich. Ich habe mich immer einen Schritt zu langsam gefühlt."

Auf Nowitzkis hervorragende Trefferquote angesprochen, sagte Nowizkis Mentor Holger Geschwindner in seiner gewohnten Art bei SPORT1: "Dafür ist er ja da."  Dessen Leistungssteigerung verwunderte ihn nicht: „Der muss ja erst mal in die Gänge kommen. Das ist normal."

Pleiß glänzt vor der Halbzeit

Erfolgreichste Werfer der Auswahl des Deutschen Basketball Bundes (DBB) vor 3150 Zuschauern in der Inselparkhalle neben Nowitzki waren Tibor Pleiß, der 14 seiner 16 Punkte vor der Halbzeit erzielte, und Paul Zipser (12).

"Wir haben ein sehr ausgeglichenes Team, viele können in die Bresche springen. Heute war ich das ein bisschen", sagte Zipser, für den es "großartig ist, zusammen mit Nowitzki zu spielen im Gespräch mit SPORT1. "Als er in die NBA kam wurde ich eingeschult."

Point Guard Dennis Schröder wurde aufgrund einer leichten Knochenprellung vorsorglich nicht eingesetzt.

College-Spieler Maodo Lo, der an Schröders Stelle in der Starting Five stand, konnte trotz einer in der ersten Spielhälfte erlittenen Beckenprellung zunächst weiterspielen. Zur zweiten Halbzeit kam Lo zurück auf die Bank, griff aber - laut DBB als Vorsichtsmaßnahme - nicht mehr ins Spielgeschehen ein.

"Als ich das Bein gehoben haben, hat es wahnsinnig zugemacht", sagte Lo zu SPORT1.

Noch zweimal gegen den Europameister

In der Vorbereitung auf die EuroBasket (5. bis 20. September) mit der Heimvorrunde in Berlin steht in der Hansestadt am Sonntag (14.45 Uhr im LIVETICKER) gegen EM-Vorrundengegner Türkei bereits der nächste Test an, Schröder soll dann schon wieder mitwirken.

Bis zum Turnierstart bleiben anschließend nur noch zwei Länderspiele gegen Europameister Frankreich in der kommenden Woche.

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