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Dirk Nowitzki und Johannes Herber gewannen auch 2011 gemeinsam das EM-Duell gegen Italien
Dirk Nowitzki und Johannes Herber gewannen auch 2011 gemeinsam das EM-Duell gegen Italien © Imago

Bei der EM 2007 war Johannes Herber der deutsche Held beim wichtigen Sieg über Italien. Nun spricht er bei SPORT1 über das erneute Duell, Dirk Nowitzki und Dennis Schröder.

Gutes Omen fürs deutsche Nationalteam: Johannes Herber, Matchwinner gegen Italien bei der EM 2007, tippt auf einen deutschen Sieg im erneuten Duell mit den Italienern (17.30 Uhr im LIVETICKER). Das verriet er rund zwei Stunden vor dem Tipoff SPORT1.

Ex-Nationalspieler und Buchautor Johannes Herber arbeitet bei der EM als Kolumnist
Ex-Nationalspieler und Buchautor Johannes Herber arbeitet bei der EM als Kolumnist © SPORT1

Der 32-Jährige ist als Kolumnist für die Frankfurter Allgemeine Zeitung vor Ort und sagte über Dirk Nowitzki und Co.: "Wenn sie genauso konzentriert und aggressiv spielen wie gegen Serbien und nicht so passiv herauskommen wie gegen die Türkei, haben sie auf jeden Fall eine Chance - zumal die Italiener noch das kräftezehrende Spiel gegen Spanien in den Knochen haben."

Der Sieg von 2007, als er genau wie Nowitzki 15 Punkte erzielte, viele davon in der entscheidenden Phase, stehe "weit oben" in seiner Karriere.

Auch damals ging es gegen die NBA-Profis Marco Belinelli und Andrea Bargnani, nur seien der Shooting Guard und der Center inzwischen "ein Stück breiter geworden und sehen sehr kräftig aus".

Und Nowitzki? "Dirk ist vielleicht einen Schritt langsamer, aber hat immer noch die Fähigkeit, ein großes Spiel herauszuhauen, wie er das damals konnte", meint Herber.

Vor acht Jahren stoppten die Beiden beim Zwischenrunden-Match in Madrid eine schwarze Serie von 16 deutschen Niederlagen gegen Italien bei Titelkämpfen. Ansonsten wäre ihr Traum von den Olympischen Spielen in Peking geplatzt.

17 ist die Unglückszahl in Italien - und prangt nun auf dem Nationaltrikot von Dennis Schröder. Dessen Leistung beim 75:80 gegen die Türkei am Dienstag sah auch Herber kritisch: "Ich glaube, er hat gelernt und ärgert sich. Deshalb könnte ich mir vorstellen, dass er heute eine bessere Leistung abliefert."

Der Held von 2007 jedenfalls würde sich freuen, "wenn er es schafft, alle seine Qualitäten einzubringen - und in manchen Momenten etwas weniger zu machen und  die anderen besser in Szene zu setzen." 

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