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Heiko Schaffartzik von Limoges CSP
Heiko Schaffartzik wechselte 2015 vom FC Bayern zu Limoges CSP © imago

Nach einer Niederlage seines Klubs schaut der deutsche Nationalmannschaft-Kapitän offensichtlich zu tief ins Glas. Eine Nacht in der Ausnüchterungszelle ist die Folge.

Heiko Schaffartzik hat in Frankreich eine Nacht in der Ausnüchterungszelle verbracht. Der Kapitän der deutschen Basketball-Nationalmannschaft wurde in der Nacht von Samstag auf Sonntag betrunken von der Polizei gefasst. Das berichten französische Medien.

Der 31-Jährige spielt seit dieser Saison beim Limoges CSP. Nach der Niederlage des französischen Meisters in Antibes hat Schaffartzik offensichtlich zu tief ins Glas geschaut.

Er war auf dem Rückweg zu seiner Wohnung im Flur falsch abgebogen und wurde alkoholisiert auf einem fremden Sofa gefunden, nachdem Bewohner die Polizei verständigt hatten.

Schaffartzik zeigt sich reumütig

Der Verein reagierte umgehend mit einer Abmahnung, verzichtet aber offensichtlich auf weitere Strafen.

"Wir können einen Fehler tolerieren von einem Spieler, der dem Verein auf und neben dem Platz viel gegeben hat – aber kein zweites Mal", machte Limoges-Vorstand Frederic Forte klar.

Schaffartzik hat sich bereits für seinen Fehler entschuldigt. "Was ich getan habe, ist wirklich nicht gut. Nach der Rückkehr aus Antibes war ich von dem Ergebnis der Mannschaft sehr betroffen. Ich habe einen großen Fehler gemacht", ließ der 115-fache Nationalspieler über die Homepage des Klubs mitteilen.

"Ich übernehme die volle Verantwortung für mein Handeln. Ich entschuldige mich bei meinen Teamkollegen, Trainern, dem Verein und allen Fans. Ein Spieler auf diesem Niveau sollte ein Vorbild sein, das war ich nicht", fügte Schaffartzik hinzu.

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