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Chris Fleming führt die deutsche Nationalmannschaft im kommenden Jahr zu EMg
Bundestrainer Chris Fleming arbeitet zusätzlich als Assistent bei den Brooklyn Nets © Getty Images

In der EM-Quali gegen Österreich wollen die DBB-Basketballer den Gegner ernst nehmen. Nach dem Auftaktsieg stehen Chris Flemings Jungs auf Rang eins.

Nach dem Auftaktsieg gegen Dänemark gehen die deutschen Basketballer mit viel Respekt in das zweite EM-Qualifikationsspiel gegen Österreich. "Man darf kein Team unterschätzen. Wir müssen dafür sorgen, dass wir die Intensität steigern und mit voller Konzentration in dieses Spiel reingehen", sagte Aufbauspieler Maodo Lo vor dem Duell am Samstag (20.20 Uhr) in Schwechat bei Wien.

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Der 22-Jährige erinnerte dabei auch an die schwierige EM-Quali vor zwei Jahren, als es trotz der klaren Favoritenrolle für die Auswahl des Deutschen Basketball Bundes (DBB) nur zu zwei knappen Siegen reichte. "Beim letzten Mal haben sie auch sehr gut gegen uns gespielt", sagte Lo, der beim Auftakterfolg in Kiel (101:74) mit 17 Punkten am Mittwoch bester deutscher Werfer war.

Herausforderung Österreich

Die Österreicher, die ohne NBA-Profi Jakob Pöltl (Toronto Raptors) antreten, siegten zum Auftakt mit 75:72 gegen die Niederlande und sind der härteste deutsche Gegner. "Sie haben mit dem Sieg Selbstvertrauen getankt, wir aber auch. Das wird ein sehr wichtiges Spiel für beide", sagte Bundestrainer Chris Fleming, der "eine sehr gute und kompakte Mannschaft" erwartet, die "seit Jahren zusammenspielt".

Fleming beschäftigt sich aber vor allem mit seiner eigenen Mannschaft: "Die erste Nervosität haben wir aus den Beinen, jetzt müssen wir länger kompakt spielen", forderte der US-Amerikaner: "Wir hatten gegen Dänemark teilweise Probleme in unseren Angriff zu kommen, das haben wir uns selber zuschreiben und soll in Österreich nicht mehr passieren."

In der Qualifikationsgruppe B geht es anschließend am kommenden Mittwoch (19.30 Uhr) in Oberhausen noch gegen die Niederlande, ehe es bis Mitte September zu den Rückspielen kommt. Nur die sieben Gruppensieger und die vier besten Zweiten lösen das Ticket für die EuroBasket 2017 in Rumänien, Israel, Finnland und der Türkei.

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