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Serbien feiert seinen Trainer Sasha Djordjevic (M.) nach dem erfolgreichen Halbfinalsieg gegen Frankreich

Angeführt von einem überragenden Milos Teodosic folgt Serbien dem Team USA ins Final der Basketball-Weltmeisterschaft in Spanien (So. ab 20.45 LIVE im TV auf SPORT1).

Die Serben besiegten Frankreich mit 90:85 und retteten sich nach drei starken Vierteln im letzten Durchgang ins Endspiel.

Der Superstar vom ZSKA Moskau erzielte 24 Punkte und gab vier Assists.

Zudem traf der Guard neun von elf Würfen sowie fünf von sieben Dreiern, darunter einen ganz wichtigen drei Minuten vor Schluss.

Die Franzosen hatten nach dem dritten Viertel schon 15 Punkte Rückstand, kamen aber 20 Sekunden vor Ende noch einmal auf zwei Punkte heran.

Angeführt von Nicolas Batum machte der Europameister, der ohne seinen Superstar Tony Parker vom NBA-Champion San Antonio Spurs spielte, das Spiel noch einmal richtig spannend.

Der Forward der Portland Trail Blazers, der im zweiten Viertel angeschlagen war, kam auf 38 Punkte, drei Assists und verwandelte acht Dreier.

Die Aufholjagd von Europameister Frankreich kam aber zu spät.

Die Serben nutzen direkt zu Beginn des zweiten Viertels einen 9:0-Lauf, um sich abzusetzen. Die Franzosen mussten genau in dieser Phase auf Nicolas Batum verzichten.

Das Team um Superstar Teodosic profitierte im Schlussabschnitt von der Führung und konnte das Dreierfestival der Franzosen abwehren und rettete den Vorsprung von der Freiwurflinie über die Zeit.

Spanienlegionär Stefan Markovic und Miroslav Raduljica kamen jeweils auf elf Punkte.

Boris Diaw, der ebenfalls bei den San Antonio Spurs spielt, war der zweite starke Spieler für Frankreich.

Neben seinen 13 Punkten sammelte der Allrounder zehn Rebounds und gab fünf Assists.

Im ersten Aufeinandertreffen in der Vorrunde hatte der Europameister Frankreich noch knapp mit 74:73 die Oberhand.

Im ersten WM-Halbfinale siegte das Team USA klar mit 96:68 gegen Litauen.

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