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Kira Walkenhorst Laura Ludwig
Kira Walkenhorst (l.) und Laura Ludwig spielen am Samstag um den Einzug ins EM-Finale © Getty Images

Die beiden Hamburgerinnen kämpfen nach ihrem Sieg über ein griechisches Duo am Samstag um den Einzug ins EM-Finale. Ein zweites deutsches Duo muss die Segel streichen.

Laura Ludwig und Kira Walkenhorst haben bei der Beachvolleyball-EM im österreichischen Klagenfurt das Halbfinale erreicht.

Die Hamburgerinnen gewannen am Nachmittag gegen Vasiliki Arvaniti/Maria Tsiartsiani aus Griechenland mit 2:0 (21:19, 21:12) und spielen am Samstag gegen Natalia Dubovcova und Dominika Nestarcova aus der Slowakei um den Einzug in das Endspiel.

"Wir freuen uns, dass wir hier noch zwei Spiele haben. Wenn wir unsere beste Performance abrufen können, dann ist eine Medaille mit Sicherheit drin", sagte Ludwig eine Woche nach dem Grand-Slam-Sieg in Yokohama (Japan). 2013 und 2014 hatte das Duo jeweils EM-Bronze gewonnen.

Für Chantal Laboureur und Julia Sude (Stuttgart/Friedrichshafen) war dagegen im Viertelfinale Endstation.

Beim 0:2 (31:33, 16:21) gegen Jekaterina Birlowa und Jewgenia Ukolowa aus Russland vergab das deutsche Duo im ersten Durchgang neun Satzbälle.

Am Morgen hatten sich Laboureur/Sude noch im nationalen Duell mit Katrin Holtwick und Ilka Semmler (Essen) 2:1 (21:18, 19:21, 19:17) durchgesetzt.

Bei den Männern erreichten drei von vier Teams das Achtelfinale: Neben Markus Böckermann/Lars Flüggen (Hamburg/Berlin) sind auch Alexander Walkenhorst/Stefan Windscheif (Kiel/Hamburg) und Sebastian Fuchs/Thomas Kaczmarek (Berlin) weiter im Rennen um die Medaillen.

Ausgeschieden sind dagegen Jonathan Erdmann/Clemens Wickler (Berlin), die das deutsche Duell mit Walkenhorst/Windscheif verloren.  

Bei den Frauen hatten sich Laboureur/Sude und Ludwig/Walkenhorst am Donnerstag jeweils als ungeschlagene Gruppensieger direkt für das Achtelfinale qualifiziert, Holtwick/Semmler mussten den Umweg über die Zwischenrunde gehen. Für die Medaillenkandidatinnen Karla Borger/Britta Büthe (Stuttgart) war das Turnier verletzungsbedingt bereits am Donnerstag beendet.

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