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Am Leben seines Kindes möchte Novak Djokovic so viel wie möglich teilhaben.

Die Geburt seines ersten Kindes lässt bei Novak Djokovic alte Sorgen offenbar ganz unbedeutend aussehen. Dass Roger Federer ihn in der Weltrangliste überholen könnte, scheint dem Serben jedenfalls kein großes Kopfzerbrechen zu bereiten.

Sein Auftaktmatch beim Masters in Paris gegen Philipp Kohlschreiber hat Novak Djokovic (27) erfolgreich bestritten - doch selbst bei einer Niederlage hätte sich der Ärger dank der Baby-Freuden wohl in Grenzen gehalten. "Ich fühle mich schon als Nummer 1, seit ich letzte Woche Vater geworden bin", antwortete der Tennisspieler auf einer Pressekonferenz am Rande des Turniers auf die Frage, ob er den Verlust seiner Weltranglisten-Spitzenposition fürchte.

Vor genau einer Woche hatten Novak Djokovic und seine Ehefrau Jelena Ristic stolz die Geburt ihres ersten Kindes Stefan bekannt gegeben, seitdem hat sich die Perspektive des Familienvaters ganz schön gewandelt. "Für mich ist es wichtig, am Leben meines Kindes so viel wie möglich teilzunehmen, an seiner Entwicklung, seinem Aufwachsen und seiner Kindheit", berichtete der Star über seine Pläne.

Allerdings glaubt der serbische Superstar nicht, dass sich sein Baby negativ auf seine Karriere auswirken wird. Er werde weiterhin "kämpfen" und versuchen, "Turniere zu gewinnen" und die Nummer 1 zu bleiben. Sein Rivale Roger Federer (33), der momentan in Topform zu sein scheint, macht es Novak Djokovic vor, wie Familie und Karriere unter einem Hut zu bekommen sind. Schließlich ist der Schweizer schon vierfacher Vater und spielt immer noch auf höchstem Niveau.

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