vergrößernverkleinern
John McCain traut Dennis Rodman offenbar nicht viel zu.

Anfang der Woche klopfte sich Dennis Rodman noch selbst auf die Schulter, als zwei US-Gefangene von Nordkorea freigelassen wurden. US-Senator John McCain bezweifelt allerdings, dass der ehemalige NBA-Star einen Anteil am diplomatischen Erfolg hat.

Ob Dennis Rodman (53) so eine Art Geheimagent der US-Regierung in Sachen Nordkorea sei, wurde John McCain (78) vom Promi-Portal "TMZ" gefragt. Die Antwort fiel ziemlich deutlich aus, denn als Spion würde der Ex-Mitspieler von Michael Jordan (51) nun wirklich nicht taugen. "Ich bin mir nicht sicher, ob Dennis Rodman gut genug ausgebildet ist, um Informationen zu beschaffen", erklärt der Republikaner.

Die mitunter etwas skurril anmutende Freundschaft zwischen dem Sportstar und Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un (31) hatte zu Beginn der Woche mal wieder für Schlagzeilen gesorgt. Als zwei inhaftierte US-Bürger in dem asiatischen Land überraschend freigelassen wurden, meinte der ehemalige Basketballer laut dem US-Promiportal, dass ein von ihm geschriebener Brief dafür verantwortlich sei. Dieser Meinung ist der ehemalige Präsidentschaftskandidat John McCain jedoch offensichtlich nicht.

Obwohl der Politiker das schriftliche Bemühen der Basketball-Legende durchaus zu schätzen wisse, tat er das Ganze als "bizarre Episode" ab. Auch wenn John McCain keine Detailinformationen darüber habe, warum die Gefangenen freigekommen sind, im Auftrag der Regierung habe Dennis Rodman wohl nicht gehandelt, erklärte er lachend.

teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel