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Gewalt mit Gegengewalt bekämpfen, davon hält LeBron James nichts.

Auch an NBA-Star LeBron James gehen die Nachrichten über die Unruhen in Ferguson nicht spurlos vorbei. Er zeigt sich wie viele andere erschüttert über den Tod von Michael Brown, spricht sich jedoch auch gegen jegliche Form von Gewalt aus.

Gleiches mit Gleichem zu vergelten trägt nach Ansicht von LeBron James (29) nichts zur Lösung des Problems bei. "Wie können wir es als Gesellschaft besser machen und verhindern, dass solche Dinge immer wieder passieren!! Es tut mir so leid für diese Familien. Gewalt ist nicht die Antwort Leute. Und Vergeltung ist auch keine Lösung", erklärt der Basketballer auf Instagram.

Seitdem ein weißer Polizist im August 2014 den unbewaffneten schwarzen Teenager Michael Brown in Ferguson auf offener Straße erschossen hatte, seiner Aussage nach aus Notwehr, war es in der Stadt immer wieder zu Ausschreitungen und Protesten gekommen. In der vergangenen Nacht wieder besonders stark, nachdem bekannt wurde, dass der Polizeibeamte sich deswegen nicht vor Gericht verantworten muss.

Doch auch wenn LeBron James in Gedanken bei der Familie des 18-Jährigen ist, ihm liegt anscheinend viel daran, gewaltfrei dafür zu sorgen, dass niemand mehr so wie Michael Brown oder auch der 17-jährige Trayvon Martin zwei Jahren zuvor zu Tode kommen muss. Ein eindringlicher Appell also, samt einem Instagram-Bild, das wohl symbolträchtiger nicht hätte sein können. Arm in Arm sind Mike Brown und Trayvon Martin darauf zu sehen, wie sie gemeinsam ins Licht gehen.

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