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Franz Beckenbauer will in Zukunft lieber spazieren gehen.
Franz Beckenbauer will in Zukunft lieber spazieren gehen. © Getty Images

Ein spontaner Skiausflug nach Obertauern entpuppte sich für Franz Beckenbauer als überaus schlechte Idee. Bei widrigen Wetterbedingungen stürzte der Kaiser und verletzte sich an der sogenannten "Mexiko"-Schulter.

Einen schönen Skitag in den österreichischen Bergen wollte sich Franz Beckenbauer (69) am Wochenende gönnen. Deswegen machte sich der Ehrenpräsident des FC Bayern München spontan auf den Weg auf die Skipisten von Obertauern. Doch auf 2200 Meter Höhe schlug das Wetter plötzlich um, eine Nebelwand zog auf - und der Kaiser war mittendrin. "Ich habe nichts mehr gesehen, mich hat's umgehauen", berichtet er in der "Bild" von seinem Skiunfall. "Ich bin auf den Kopf gefallen und auf die rechte Seite."

Laut dem Blatt soll Franz Beckenbauer bei dem unschönen Erlebnis eine blutende Oberlippe, Abschürfungen und Schmerzen in seiner berühmten "Mexiko"-Schulter davongetragen haben - jener Schulter, die er sich beim WM-Halbfinale in Mexiko 1970 ausgerenkt hatte. Damals spielte er weiter, heute gibt sich der Kaiser vernünftiger.

Das mit dem Skifahren will der 69-Jährige in Zukunft zumindest eventuell sein lassen. "Ich bin beim Skilaufen ziemlich aus der Übung. Vielleicht sollte ich auf eine etwas risikoärmere Sportart umsteigen", zitiert ihn die "Bild". Demnächst möchte er lieber spazieren gehen.

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