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Wollte Jin-Su Kim etwa Geld sparen?
Wollte Jin-Su Kim etwa Geld sparen? © Getty Images

Hoffenheim-Kicker Jin-Su Kim vergaß bei seiner Rückreise vom Asien-Cup, einen Tablet-PC sowie eine Damen-Handtasche zu verzollen. Jetzt droht ein Bußgeld.

Das Tablet sowie die Handtasche von Jin-Su Kim (22) hatten bzw. haben einen Wert von über 430 Euro. Der Südkoreaner hätte daher die Waren beim Zoll angeben müssen. Laut einer Mitteilung seines Vereins, der TSG 1899 Hoffenheim, war es dem Kicker allerdings nicht bewusst, dass er damit gegen bestehende Zollbestimmungen verstoßen würde. Noch vor Ort habe der Spieler die Einfuhr-Umsatzsteuer in Höhe von 396,05 Euro beglichen und die Waren umgehend zurückerhalten.

"Es tut mir sehr leid, dass ich einen Fehler gemacht habe, für den ich die Verantwortung übernehmen werde. Mit der Tasche wollte ich meiner Mutter eine Freude bereiten, nachdem ich fast einen Monat beim Asien-Cup in Australien war", so Jin-Su Kim. Die Mutter des Fußballers lebt ebenfalls in Deutschland.

Im Anschluss an den kleinen Zwischenfall habe Jin-Su Kim seinen Verein direkt informiert. "Er ist ein aufrechter Junge, aber natürlich ist auch ihm bewusst, dass seine Unwissenheit keine Entschuldigung ist", sagt Alexander Rosen, Direktor Profifußball der TSG. Jin-Su Kim muss neben der Einfuhr-Umsatzsteuer jetzt noch mit einem Bußgeld rechnen.

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