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Vieirinha ist mit seinen Gedanken noch häufig bei Junior Malanda.
Vieirinha ist mit seinen Gedanken noch häufig bei Junior Malanda. © Getty Images

Der Unfalltod von Junior Malanda schockte Anfang des Jahres den VfL Wolfsburg. Nun spricht Vieirinha darüber, wie er und seine Mannschaftskollegen mit dem schmerzhaften Verlust umgehen.

Vieirinha (29) äußert sich im "Bild"-Interview darüber, wie schwierig die Gratwanderung zwischen Trauer und Alltag nach dem Tod von Junior Malanda sei. "In der Kabine war es sehr hart in den ersten zwei, drei Wochen nach Juniors Tod. Das waren die schlimmsten Momente, die ich im Fußball je hatte", schildert der Nationalspieler die damalige Situation. Doch anstatt daran zu zerbrechen, habe der Tod die Gruppe stärker gemacht, befindet der dribbelstarke Allrounder.

"Ich bin sicher, er ist im Paradies und sieht uns zu", erklärt Vieirinha weiter. Seine Spuren hat Junior Malanda in jedem Fall in Wolfsburg hinterlassen: "Wir denken oft an ihn, etwa bevor wir ins Stadion gehen. Jeder gibt sein Bestes und widmet es ihm." Das Andenken an ihren verstorbenen Mitspieler scheinen die Wolfsburger in Ehren halten zu wollen. Und trotzdem ist das Schicksal manchmal einfach schwer zu verstehen. "Dieser verdammte Unfall. Ich wäre so froh, wenn Junior noch am Leben wäre", hadert Vieirinha rückblickend.

Junior Malanda war Anfang des Jahres im Alter von 20 Jahren bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Bei der Trauerfeier am 20. Januar in seinem Heimatland war die komplette Mannschaft des VfL Wolfsburg anwesend und verabschiedete sich von ihrem Teamkollegen.

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