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Felix Sturm ist aktueller WBA-Weltmeister im Supermittelgewicht
Felix Sturm konzentriert sich © Getty Images

Nach seiner Pleite gegen Fjodor Tschudinow gönnt sich Felix Sturm eine mehrmonatige Auszeit. Danach macht er das, was ein gläubiger Moslem einmal in seinem Leben tun muss.

Am Wochenende verlor Felix Sturm seinen WM-Kampf gegen den Russen Fjodor Tschudinow und verpasste es, erstmals WBA-Weltmeister im Supermittelgewicht zu sein.

Unmittelbar nach dem Fight ließ er gegenüber SPORT1 seine Box-Zukunft noch offen: "Es könnte sein, dass das mein letzter Profikampf war. Es könnte sein, dass ich noch einen Kampf mache - einen ganz großen. Es könnte auch sein, dass ich ein Jahr Pause mache. Alles ist möglich."

Jetzt ist klar, wie sich Sturm entschieden hat: Der 36-Jährige pilgert nach Mekka.

"Im September plane ich eine Pilgerreise nach Mekka. Bis dahin nehme ich eine Auszeit. Es ist ein Wunsch, den ich mir zusammen mit meinem Freund erfüllen will", sagte Sturm der Bild-Zeitung. Was er nach seiner Reise machen wird, ließ er weiter offen.

Sturm, dessen bürgerlicher Name Adnan Catic ist, hat bosnische Eltern und ist praktizierender Moslem. Als gläubiger Anhänger des Islam gehört es zu den Pflichten, die fünf Säulen des Islam - die fünf grundlegenden religiösen Praktiken - einzuhalten: Glaubensbekenntnis, rituelles Gebet, Fasten, Almosen und die Pilgerreise.

Die Pilgerreise nach Mekka ist die einzige Regel, die Sturm noch fehlt. Jährlich pilgern Millionen Gläubige nach Mekka in Saudi-Arabien, dem Geburtsort des Propheten Mohammed.

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