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Josh Harris parkt seinen Helikopter auf einem Fußballfeld
Josh Harris, Besitzer der New Jersey Devils, parkt seinen Helikopter auf einem Fußballfeld © www.youtube.com/watch?v=u6YrDPJ9bCA

Der Besitzer der New Jersey Devils schaut jedes Spiel im Stadion. Seinen Heli parkt er währenddessen auf einem Fußballfeld. Doch da soll eigentlich ein Spiel stattfinden.

Unglaublich, aber wahr. Während er seinem Team im Stadion beim Spielen zusieht, parkt der Helikopter von Josh Harris, Besitzer des NHL-Klubs New Jersey Devils, auf einem Fußballfeld. Doch dort soll eigentlich ein Jungendspiel stattfinden.

Harris, stolzer Besitzer eines eigenen Helikopter-Services, wieß seinen Piloten an, auf dem Fußballfeld nahe des Prudential Centers - der Austragungsstätte der Heimspiele der Devils - zu landen. Dort sollte der Chauffeur seinen Chef nach dem Spiel seiner Devils gegen die Vancouver Canucks abholen. Das Spiel ging in die Overtime, New Jersey gewann mit 4:3.

Eltern und Schüler warteten in der Kälte

Publik wurde die Geschichte, als sich die Eltern eines Schülers der angrenzenden Schule in einer Email an die Presse wandten. Darin schreiben sie: "Den Schülern wurde mitgeteilt, dass Josh Harris seinen Helikopter-Service angewiesen hat, auf dem Feld zu landen und dort zu warten, bis er aus dem Prudential Center zugekehrt ist. Die Kinder und deren Familien warteten in der Kälte bis klar wurde, dass Harris verspätet eintreffen würde und niemand wusste, wann er endlich da sein wird. Schließlich wurde das Spiel abgesagt und die Kinder gingen enttäuscht und frustriert nach Hause."

Ein Video auf Youtube zeigt Harris' Landung im November 2014. Dass der Devils-Besitzer den Sportplatz als Landefläche nutzt, liegt nahe. Das Fußballfeld liegt - mit dem Auto - sechs Minuten von der Eishockeyhalle entfernt.

Harris, der offenbar ein Abkommen mit den Schulleiter hat, das ihm die Nutzung zur An- und Abreise per Helikopter gewährt, hat sich inzwischen in einem öffentliche Statement bei den Eltern und Kinder entschuldigt: "Als ein Vater, der seinen Kindern hunderte von Stunden beim Sport zugesehen hat, kann ich die Frustration verstehen und daher möchte ich mich ausdrücklich bei allen entschuldigen."

Außerdem versicherte er, für die Zukunft eine bessere Lösung mit der Schule gefunden zu haben, sodass ein solcher Zwischenfall nicht wieder vorkomme. Zudem lud Harris alle beteiligten Kinder und Eltern zu einem Spiel der New Jersey Devils ein.

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