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Der Name von Justin Bieber gilt in der Berliner Landesliga anscheinend als Beleidigung
Der Name von Justin Bieber gilt in der Berliner Landesliga anscheinend als Beleidigung © Getty Images

Kuriosum in der Berliner Landesliga: Weil ein Reservekeeper den Unparteiischen mit dem Namen des Popstars "beleidigt", spricht dieser sofort einen Platzverweis aus.

Der Name von Popstar Justin Bieber gilt mittlerweile anscheinend als Beleidigung - zumindest in der Berliner Landesliga.

Beim Duell zwischen Fortuna Biesdorf und dem VfB Concordia Britz (2:1) sah Gäste-Reservekeeper Özkan Akdogan am Samstag in der 44. Minute die Rote Karte, weil er nach einem wegen vermeintlicher Abseitsposition nicht gegebenem Tor gemeckert und in Richtung des Schiedsrichters gerufen hatte: "Justin Bieber, was pfeifst Du denn da?"

Der Unparteiische Lutz Meyer-Raschke fackelte daraufhin nicht lange und verwies ihn vor 35 Zuschauern am Grabensprung umgehend des Spielfeldrands.

Für den "Übeltäter" war überhaupt nicht nachvollziehbar: "Ich spiele seit 20 Jahren Fußball und habe zum ersten Mal eine Rote Karte bekommen und das nur weil ich 'Justin Bieber' gerufen habe. Ich hätte mit einer Gelben Karte gerechnet, weil ich am Meckern war, aber eine Rote Karte für eine angebliche Beleidigung, die in meinen Augen nicht mal eine ist, empfinde ich dann doch als zu hart", sagte Akdogan zu FuPa.

Und weiter: "Ich hätte mir da mehr Fingerspitzengefühl gewünscht. Heutzutage kann man nicht mal mehr über eine Schiedsrichter-Entscheidung reden, ohne dass man gleich eine Karte bekommt."

Trotz der harten Entscheidung wird der Torhüter um eine Sperre nun wohl kaum herumkommen.

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