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Michael Jordan wettete und spielte leidenschaftlich gerne
Michael Jordan wettete und spielte leidenschaftlich gerne © Getty Images

Michael Jordan galt nicht unbedingt als bester Teamkollege bei Chicago. Scottie Pippen knöpfte er offenbar dank eines Wissensvorteils eine Menge Geld ab.

Michael Jordan war ein Zocker - auf und abseits des Feldes.

Gerne bezog die Legende der Chicago Bulls auch seine Teamkollegen mit ein. Ein Leidtragender war offenbar Scottie Pippen.

Das NBA-Team zeigte auf seinen Großleinwänden während der Spielpausen der Heimpartien häufig Rennen animierter Bullen. Dabei sollte das Publikum den Gewinner erraten.

Diese Rennen wurden allerdings vorab aufgezeichnet. Das fand Jordan heraus, als er einmal ziemlich früh in der Arena erschien und die Vorbereitungen für das Spiel gerade liefen - darunter der Wettkampf.

Das berichtete Amin Elhassan von ESPN im Podcast The Lowe Post.

Jordan nutzte diesen Wissensvorteil gegenüber Pippen ab diesem Zeitpunkt angeblich gnadenlos aus. Der heutige Mehrheitseigner der Charlotte Hornets fragte vor jeder Partie die zuständigen Mitarbeiter, welcher Bulle denn das Rennen gewinnen würde.

"Im Spiel: Auszeit, (Trainer) Phil Jackson malte einen Spielzug auf. Michael ging zu Scottie und sagte 'Hundert Dollar, dass der Rote gewinnt", zitierte Elhassan. Pippen stimmte der Wette zu - und natürlich setzte sich der rote Bulle durch, Jordan sackte das Geld ein.

Jordan soll das Spielchen die komplette Saison über fortgeführt haben, ohne dass ihm Pippen auf die Schliche gekommen sei. Gut für Jordans, schlecht für Pippens Konto.

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