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Die Suche nach der richtigen Tasche gestaltete sich für die britischen Sportler schwierig © Twitter.com/AlexGregoryGB

Ihren schwersten Wettkampf erleben die britischen Olympioniken bei der Rückkehr. Bei der Gepäckausgabe entsteht eine kuriose Suche nach der eigenen Tasche.

Jeder, der schon einmal geflogen ist, kennt es: Das nervöse Stehen an der Gepäckausgabe am Flughafen, das Warten auf Koffer oder Tasche.

Da sich viele Koffer ähnlich sehen, kann es schnell einmal zu einer Verwechslung kommen und so drängt sich nach einiger Zeit automatisch die Frage auf: "Hat da jemand etwa versehentlich meinen mitgenommen?"

So schlimm wie den britischen Olympioniken bei ihrer Rückkehr aus Rio ist es aber wohl noch keinem Passagier ergangen. Denn die Briten hatten nicht nur identische Outfits gestellt bekommen, sondern auch exakt identisch aussehende Taschen.

Also versuchten hunderte britische Sportler unter all den knallroten Taschen ihre eigene zu finden. Die folgende Suchaktion der Athleten erinnerte an die Suche nach der berühmten Nadel im Heuhaufen.

"Meine ist die Rote"

Umso erstaunlicher, dass einige Sportler wie der Segler Nick Dempsey dennoch ihren Humor nicht verloren. "Meine ist die Rote", schrieb Dempsey auf Twitter zu einem Bild mit der Unzahl an roten Taschen.

Erschwerend kam hinzu, dass die von Jetlag geplagten Athleten sowieso bereits Schwierigkeiten hatten, bei ihrer Ankunft um 5 Uhr morgens die Augen offen zu halten.

Kein Wunder also, dass es etwa zwei Stunden dauerte, bis auch der letzte Sportler seine Tasche gefunden hatte.

Sollte Koffer finden irgendwann aber olympisch werden, wären die Briten dafür jetzt jedenfalls bestens vorbereitet.

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